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Bützower Zeitung

13. Dezember 2017 | 00:37 Uhr

Krüger : Traum: Schnorcheln auf den Malediven

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Marie-Luise Krüger engagiert sich seit vielen Jahren für den Klosterverein in Rühn, hat viele Hobbys und freut sich auf den Tanz zur Goldenen Hochzeit

von
erstellt am 12.Aug.2017 | 15:00 Uhr

Heute wird in der Winterkirche in Rühn eine neue Ausstellung eröffnet. Marie-Luise Krüger war in den zurückliegenden Tagen mit der Vorbereitung der Exposition intensiv beschäftigt. Denn seit 2015 ist sie Mitglied im Klosterverein und seit 2016 Verantwortlich für die Klostergalerie-Gruppe. Die ist federführend bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausstellungen.

Marie-Luise Krüger ist verheiratet und hat zwei Söhne. Im Dezember 2016 ist die Rühnerin in den Ruhestand gegangen. Davor war die heute 64-Jährige seit 1973 Grundschullehrerin in Klein Belitz, an der Oberschule III Bützow und zuletzt in in Bernitt.

„Die Familie steht bei mir an erster Stelle. Darüber hinaus bringe ich mich seit August 2014 als Gästeführerin im Klosterverein Rühn ein“, sagt Marie-Luise Krüger.

SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte der engagierten Ehrenamtlerin die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Sehr gern sitze ich mit meinem Mann auf unserer Küchenterasse. Bei schönem Wetter essen wir dort, schauen auf den Sülzpfuhl und blicken zum ehemaligen Kloster rüber. Wir freuen uns über unseren Garten mit den vielen Blumen.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
In Rühn gibt es viele aktive Vereine, die ganz toll zusammenarbeiten. Das gefällt mir an Rühn. Also sehe ich keinen Grund, etwas zu ändern.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Die meiste Zeit verbringe ich auf unserem Grundstück. Ich bin gern im Garten und entspanne mich beim Gestalten und Umgestalten.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Schülerin habe ich in den Ferien Kartoffeln gesammelt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich erinnere mich an braune Lederschuhe und eine blaue Strickjacke.

Was würden Sie gerne können?
Es fehlt mir leider der Ehrgeiz, mich ernsthaft um einen Englischkurs zu bemühen.

Was stört Sie an anderen?
Im Laufe des Lebens hat sich das schon einige Male geändert. Jetzt mag ich nicht, wenn jemand sich nicht über jeden Tag, den man hat, freuen kann.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Letzte Woche waren wir mit unseren Enkelkindern zusammen. Wir haben viel Spaß miteinander gehabt und haben mehrfach gelacht.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe mir Gardinen für unser Wohnzimmer nähen lassen, die ich so nicht aufhängen mag.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich finde, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wirklich mehr Anerkennung verdienen. Sie wissen nie, was sie beim Einsatz erwartet und opfern viel Freizeit für alle Bürger.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Momentan fehlt mir gerade die Zeit. So bin ich mit dem Buch von Bruno Preisendörfer „Als unser Deutsch erfunden wurde“ schon eine Weile auf der Reise durch die Lutherzeit.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Es gibt keine Sendung, die ich unbedingt sehen muss, aber der NDR mit den regionalen Nachrichten gehört schon dazu.


Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Eher beim Karneval des Rühner Kulturvereins.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Dafür muss ich mir Zeit lassen, denn meine Enkelkinder als Erwachsene, wird es erst in vielen Jahren geben.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich mag gern abwechslungsreiches Essen und bin für vieles aufgeschlossen. Obst und Gemüse aus unserem Garten sind uns wichtig und auch bei Fisch und Fleisch, bei den Eiern und bei Honig achten wir auf regionale Produkte.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Zu dem Titel von F. R. David „Words don`t come easy“ haben mein Mann und ich bereits zur Hochzeit und zur Silberhochzeit getanzt. Jetzt hoffe ich, noch auf den Tanz zur Goldenen Hochzeit.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Von meiner Patentante bekam ich zur Jugendweihe eine feine, goldfarbene Armbanduhr. Ich habe sie immer noch.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Auf den Malediven Urlaub machen und beim Schnorcheln die farbenfrohe Unterwasserwelt bewundern, kommt mir manchmal in den Sinn.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Viel Zeit möchte ich mit unseren Kindern und Enkelkindern verbringen. Montags bin ich bei der Sportgruppe in Bützow, alle vierzehn Tage dienstags beim Keramikzirkel, mittwochs beim Tai Chi oder Chi Gong. Besuche meine Mutter im Pflegeheim und treffe mich mit der Verwandtschaft oder mit Freunden. Weiterhin werde ich mich im Klosterverein aktiv einbringen. Das Haus und das Grundstück brauchen meine Beachtung. Ich werde lesen und stricken, um zu entspannen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Hier fallen mir etliche Personen ein. Aus meiner Sicht schlage ich Lieselotte Bissa vor. Sie leitet schon viele Jahrzehnte die Ortsgruppe der Volkssolidarität und ist insgesamt in der Gemeinde eine verlässliche Stütze. Es ist toll, wie lebensfroh und sozial engagiert sie ihre Zeit mit anderen verbringt.

















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