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20 Fragen : Traum: Noch einmal zum Ironman-Hawaii

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Der Schweriner Michael Kruse, Organisator des 11. Büwo-Citylaufs zu den 23. Bützower Gänsemarkttagen, würde gerne einmal Sprintstar Usain Bolt treffen

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erstellt am 05.Aug.2017 | 14:00 Uhr

In drei Wochen ist es wieder soweit: Am Sonntag, 27. August, startet der Büwo-Citylauf als einer der Höhepunkte bei den 23. Bützower Gänsemarkttagen. Nach sechs Jahren Pause erlebt die Warnowstadt wieder dieses besondere sportliche Ereignis, bei dem alle Altersgruppen mitmachen können. In Bützow wird dafür schon fleißig trainiert. Denn der Wettbewerb ist für alle offen, egal ob trainierte Hobbyläufer oder Anfänger. So werden auch Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte der Lebenshilfe beim Bambinilauf mit an den Start gehen.

Organisiert wird die mittlerweile elfte Auflage des Citylaufs erstmals durch Michael Kruse. Der Schweriner ist gelernter BMSR-Techniker und einer der bekanntesten Triathleten im norddeutschen Raum. Michael Kruse startete in rund zwei Jahrzehnten bei zahlreichen nationalen und internationalen Meisterschaften. Seit 1996 war er zum Beispiel mehrfacher Landesmeister im Triathlon und Duathlon in Mecklenburg-Vorpommern, erreichte beim berühmten Ironman in Hawaii 1998 eine Zeit von 9.55 Stunden. Mittlerweile hat der zweifache Familienvater sein Hobby auch zum Beruf gemacht, betreibt als selbstständiger Unternehmer die Agentur Sport-Event MK.

SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte dem 51-Jährigen die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Auf unserem Boot, einfach mal die Beine baumeln lassen, abschalten und raus aus dem Alltag.


Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Ich würde in unserer „Beamtenstadt Schwerin“ gern viele junge Leute sehen und daran arbeiten, dass eine Universität Schwung in die müde und alternde Gesellschaft bringt.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Auf meinen Sportevents, die ich jährlich in der Landeshauptstadt durchführe.


Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Rasenmähen beim Nachbarn.


Wofür haben Sie es ausgegeben?

Es wurde gleich in Eis und Süßigkeiten umgewandelt.

Was würden Sie gerne können?
Da ich überhaupt nicht koche, würde ich gerne einen Kochkurs absolvieren, damit ich meine Frau mit tollen Speisen verwöhnen kann.


Was stört Sie an anderen?
Ich mag keine engstirnigen Menschen, die nicht offen für neue Dinge sind.


Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meinen Enkel, der mich mit seiner Unbefangenheit zum Lachen bringt.


Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Da mich sehr viele Termine in Anspruch nehmen, stehe ich oft unter Zeitdruck, da bekomme ich schon mal einige „tolle Fotos“ per Post, woraus ich entnehme „bitte zahlen“.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Für mich sind Helden diejenigen, die in unserer Gesellschaft Zivilcourage zeigen.


Welches Buch lesen Sie gerade?
„Die Wüste“ von Wichart Hölscher.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Den Sonntags-Tatort.


Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch, eher im Kino oder beim Traithlon.


Wen würden Sie gerne mal treffen?

Olympiasieger und Weltmeister im Sprint Usain Bolt.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Selbst kochen ist für mich ein Fremdwort, ich bevorzuge gerade für meinen Triathlonssport eine ausgewogene Ernährung und da habe ich mit meiner Frau und meiner Mutti die besten Köche.


Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit dem Lied „Over the Rainbow“ vom Hawaii-Musiker Israel Kamakawiwo’ole. Das Lied erinnert mich an meine schönsten Erfahrungen beim Ironman-Hawaii.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Das schönste Geschenk sind meine Frau Vivi und meine Kinder Jenny und Dennis.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Vielleicht noch einmal beim Ironman-Hawaii starten.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Wenn es meine Gesundheit zulässt, dann werde ich immer noch ein wenig Sport treiben und meine Sporterfahrungen an junge Sporttalente weitergeben.


Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Dem Bürgermeister von Bützow, Christian Grüschow, da er viel in seiner Stadt bewegt.


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