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SChwaan/Bützow : Titelverteidiger gehen an den Start

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Landwirtschaftsgesellschaft Zahrensdorf ist morgen Gastgeber für das Leistungsmelken / 19 Teilnehmer aus zehn Betrieben

von
erstellt am 28.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Morgen ist es wieder so weit. Zum 24. Mal findet das Leistungsmelken des Milchkontrollvereins (MKV) Güstrow statt. An den Start gehen dabei auch die beiden Titelverteidiger aus der Region Bützow und Schwaan. Bei den Teilnehmern über 25 Jahren ist das Christopher Kröplin vom Landwirtschaftsbetrieb Klaus Griepentrog aus Steinhagen. Bei den unter 25-Jährigen tritt erneut Franziska Baranowski vom Agrarbetrieb Groß Grenz an.

War im vergangenen Jahr der Landwirt Jens Lötter aus Baumgarten Gastgeber, sind morgen die Wettbewerbsteilnehmer auf einer Milchviehanlage der Landwirtschaftsgesellschaft (LWG) Zahrensdorf im Einsatz.

Der Betrieb hält rund 400 Milchkühe in der sanierten Anlage. Das Unternehmen habe 2012 eine halbe Million Euro investiert, über Kredite und mit 35 Prozent Förderung, um die Haltungs- und Arbeitsbedingungen auf den neuesten Stand zu bringen, sagt LWG-Geschäftsführer Torsten Schrein. Er sieht im Leistungsmelken, das in Tempzin zum zweiten Mal stattfindet, eine Gelegenheit, „nach außen Zeichen zu geben, dem Verbraucher zu zeigen, dass die Milcherzeuger Qualitätsarbeit leisten, aber auch, dass sie auf das Tierwohl bedacht sind und es den Kühen gut geht“. Zudem bekämen bei diesem Wettbewerb vor allem Auszubildende und junge Facharbeiter „viele Tipps, was sie noch verbessern können“, so Schrein.

Insgesamt gehen 19 junge Landwirte an den Start, neun in der Kategorie über 25 Jahre. Zu denen, die jünger als 25 Jahre alt sind, gehören acht Auszubildende.

Viel Erfahrung bringt zum Beispiel Daniel Wöhler mit. Er nimmt morgen zum 16. Mal am Leistungsmelken teil. Ein dritter Platz sei die bislang beste Platzierung gewesen. Ihn reize an dem Wettbewerb immer wieder, andere Betriebe kennenzulernen und sich mit Berufskollegen auszutauschen. Ersteres trifft diesmal allerdings nicht zu, arbeitet er doch auf der Milchviehanlage in Tempzin. Dafür springe mit dem Heimvorteil vielleicht wieder eine Platzierung weit vorn heraus. Es sei schon günstig, den Melkstand und vor allem die Kühe zu kennen. Bei denen sei auch nicht jeder Tag gleich; und wenn dann durch Fremde unweigerlich etwas Unruhe entstehe, könnten sie durchaus unterschiedlich reagieren. Heimische Melker wüssten sicher am besten damit umzugehen.

Jeder Teilnehmer hat acht Kühe zu melken. Die werden nicht extra ausgesucht, sondern lediglich in Gruppen aufgeteilt und diese dann ausgelost, erklärt Geschäftsführer Torsten Schrein.

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