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Bützow/Rühn : „Thema hat mich nie losgelassen“

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Wolfgang Ehlers arbeitet in dem Filmprojekt die Geschichte seines Heimatdorfes auf / „Der Zug von Sülstorf“ ist Thema bei Kulturpunkt

von
erstellt am 16.Jan.2015 | 19:26 Uhr

Die Filmdokumentation „Der Zug von Sülstorf“ erzählt von drei Tagen, die den Ort Sülstorf bei Schwerin und die Menschen dort für immer veränderten. „Ich bin in diesem Dorf 1952 geboren und aufgewachsen“, erzählt der Bützower Wolfgang Ehlers, Leiter des Filmprojektes „Der Zug von Sülstorf“, Vorstandsmitglied im Klosterverein Rühn e.V. und Gründungsmitglied des Vereines.

Er kennt die Geschichte vom 13. bis 15. April 1945 sehr genau: Damals hielt auf einem Gleis nahe dem Sülstorfer Bahnhof ein Evakuierungszug mit mehreren Tausend KZ-Häftlingen. Der Zug kam aus Helmstedt-Beendorf, einem Außenlager des KZ Neuengamme und sollte die Häftlinge ins KZ Wöbbelin bringen. Weil das Anschlussgleis aber blockiert war, hielt der Zug bis zum 15. April in Sülstorf. Die Dorfbewohner sollten die Häftlinge in dieser Zeit versorgen. Die Sülstorfer kümmerten sich um die Häftlinge, so gut es eben ging. „In diesen drei Tagen sind natürlich auch Häftlinge gestorben“, weiß Ehlers.

Was diese Geschichte aus dem Jahr 1945 mit dem „Kulturpunkt Kloster Rühn“ zu tun hat, erfahren Sie in der Bützowr Zeitung vom 17. Januar und im ePaper.

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