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Bützower Zeitung

12. Dezember 2017 | 09:11 Uhr

Bützow : Tauchereinsatz für Wasserspiele

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

SVZ-Bautagebuch (Teil 6): Tauchunternehmen aus Zickhusen setzt Uferbefestigung an der Warnow

von
erstellt am 11.Aug.2017 | 09:00 Uhr

Ein blauer Himmel, Sonnenschein, kein Regen – sichtbar voran geht es auf der Baustelle „Park am Schloss“. Architekt Markus Fiegl schaut zufrieden über das Areal. Das war nicht immer so in den zurückliegenden Wochen. „Erst das Warten auf das Material, dann der Regen. Das hat uns eine Woche gekostet“, sagt der Berliner. Der Boden war total aufgeweicht. Da sei nicht viel zu machen gewesen. Auch jetzt sei es noch an mancher Stelle recht nass. Doch das alles habe keinen Einfluss auf den zeitlichen Bauablauf. „Die eine Woche holen wir auf. Man hat ja immer einen Puffer“, sagt Markus Fiegl.

Bis zum Bauch steht an diesem Vormittag Peter Rettke im Wasser. Natürlich geschützt durch eine Spezialhose. Er gehört zum Tauchunternehmen Fred Babbel aus Zickhusen. Eine Firma, die seit 16 Jahren auf und unter Wasser tätig ist. Sie hatte beispielsweise für die Fußballeuropameisterschaft 2012 das Fernseh-Sportstudio am Strand von Heringsdorf errichtet. Aber auch in Bad Kleinen und Güstrow waren sie schon im Einsatz, beim Bau von Bootshäusern und Stegen. Nun sind sie zum ersten Mal in Bützow in Aktion, wie Fred Babbel erzählt.

Ihr Auftrag: Eine Uferbefestigung an der Warnow zu errichten. Denn dort soll nicht nur eine Verweilzone entstehen, sondern auch ein Spielplatz mit Wasserspielgeräten. Dafür wurden bereits zwei Betonschächte gesetzt und ein 150 Millimeter starkes Plastikrohr unter der Erde bis zur Warnow verlegt. Dort, wo dieses Rohr in die Warnow führt, wird nun rechts und links eine jeweils rund zwei Meter lange Holzpfahlwand errichtet. „Wir müssen nicht sehr tief gehen, etwa zwei Meter“, sagt Fred Babbel.

Ein Spielparadies: Die Klettergeräte und die Schaukel für die kleineren Kinder stehen schon.
Ein Spielparadies: Die Klettergeräte und die Schaukel für die kleineren Kinder stehen schon. Foto: Ralf Badenschier
 

Auch die Wasserspielgeräte sind schon angeliefert, sind aber noch eingepackt, erklärt Markus Fiegl. Dabei handelt es sich um eine Art Spirale. Über einen Mechanismus können die Kinder später per Hand Wasser aus der Warnow an Land befördern, das dann auf einem zweiten Weg wieder zurück in die Warnow zurückfließt. Ein Kreislauf und sicherlich ein besonderer Spaß für Kinder.

Nur ein paar Meter weiter lässt sich schon erahnen, wie schön das Areal einmal aussehen könnte. Denn die Spielgeräte aus Holz für die kleineren Kinder stehen bereits in einem Rondel. Das ist teilweise mit Betonrundsteinen, die zugleich Sitzfläche sein werden, teilweise mit Holz eingefasst. „Hier wird dann noch Grün dazukommen“, sagt Marek Jahnke. Die Architektengemeinschaft Fiegl und Jahnke hatten den Architektenwettbewerb gewonnen und später dann auch den Zuschlag für die Baubetreuung erhalten.

Der Spielplatz für die größeren Kinder, unter anderem mit einer Rutsche, entsteht gleich nebenan. Dort sind die Bauarbeiter gerade dabei, die Einfassung anzulegen. Die Spielgeräte sind noch eingepackt.

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