Kloster Rühn : Tarnower Öl kommt künftig aus Rühn

Bio-Müller Ingo Sander, hier bei der SVZ-Ferientour 2012,  zieht mit seiner Öhlmühle von Tarnow nach Rühn um.
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Bio-Müller Ingo Sander, hier bei der SVZ-Ferientour 2012, zieht mit seiner Öhlmühle von Tarnow nach Rühn um.

Ingo Sander verlagert Produktion ins Kloster / Advendsmarkt startet dort am Wochenende / Forstamt Schlemmin ist mit dabei

Neue Wege bestreitet Bio-Landwirt Ingo Sander aus Tarnow. Mit seiner Ölmühle wechselt er ins Kloster Rühn. Beim Adventsmarkt auf dem Klosterareal kann man den Tarnower erstmals im neuen Umfeld erleben. Am Sonnabend, ab 10 Uhr, gibt er „seinen Einstand“ im Kloster.

Vor über zwei Jahrzehnten kam Ingo Sander aus der Nähe von Teterow nach Tarnow. Fünf Jahre später gründete er seine Firma. Nun verlagert die BioHof & Ölmühle Sander „die Produktion der reinen, naturbelassenen Pflanzenöle nach Rühn. Am Standort Tarnow verbleibt die landwirtschaftliche Produktion und die Aufbereitung von außergewöhnlichen Ölsaaten sowie der Mutterkuhhaltung“, so der Tarnower.

Beim Adventsmarkt in Rühn ist er einer von über 50 Kunsthandwerkern, Händlern und weiteren Anbietern, die sich dort am Sonnabend und Sonntag präsentieren werden. Mit dabei ist dann auch das neu in Rühn angesiedelte Unternehmen „Art & Finesse“. „Diese Manufaktur wird ab Januar kommenden Jahres Liköre, Marmeladen und andere Leckereien mit regionalen Zutaten im Kloster herstellen“ so David Pilgrim vom Verein.

Der erwartet an diesem dritten Adventswochenende wieder zwischen 3000 und 5000 Besucher. Und die können sich in diesem Jahr auf eine weitere Neuerung freuen. Das Forstamt Schlemmin hat sich entschieden, keinen eigenen Weihnachtsbaumverkauf durchzuführen, sondern sich auf dem Rühner Adventsmarkt mit zu zeigen. Wer also noch keinen Weihnachtsbaum hat, wird vielleicht am Sonnabend oder Sonntag jeweils ab 8 Uhr fündig. Denn die Suche nach dem richtigen Weihnachtsbaum beginnt zwei Stunden vor dem offiziellen Start des Marktes selbst, so Pilgrim.


Eintrittsgelder für Sanierung des Kreuzgang


Wie bei jeder Veranstaltung werden auch beim Adventsmarkt 2,50 Euro Eintritt erhoben. „Diese Einnahmen verwendet der Verein für weitere Arbeiten am Kreuzgang des Klosters, mit denen in diesem Jahr begonnen wurde“, so der Rühner. „Kinder bis 12 Jahre brauchen aber nach wie vor keinen Eintritt bezahlen.“

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