Kambs : Tag im Zeichen der Herbstfrucht

Die Qual der Wahl: Einer dreiköpfigen Jury oblag es, den schönsten Kürbis auszuwählen.
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Die Qual der Wahl: Einer dreiköpfigen Jury oblag es, den schönsten Kürbis auszuwählen.

Kultur- und Heimatverein Kambs lud in und an die Dorfkirche ein, um gemeinsam das 3. Kürbisfest zu feiern

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01. November 2017, 08:00 Uhr

Zum dritten Mal kamen Anwohner und Gäste zum Kambser Kürbisfest in und an der Dorfkirche zusammen, um ein Fest rund um die typisch herbstliche und namensgebende Frucht zu feiern. Alles war geplant und liebevoll vorbereitet, nur das Wetter ließ sich nicht planen. Denn das Sturmtief „Herwart“ sorgte dafür, dass so mancher lieber in der warmen Stube blieb. „Aufgrund des Wetters haben viele das Haus nicht verlassen, dadurch geriet das Kürbisfest etwas ins Hintertreffen“, sagte ein etwas enttäuschter Peter Parlow vom Kultur- und Heimatverein Vorbeck/Kambs.

Aber der Sturm und die niedrigen Temperaturen konnten die Stimmung der Anwesenden nicht trüben. Vermutlich schmeckten die Kürbissuppe und der Glühwein bei diesem Wetter sogar noch viel besser. Außerdem standen 14 Kuchen parat, die die Vereinsmitglieder gebacken hatten. Und die tobenden Kinder merkten ohnehin nicht, dass es eigentlich recht kühl war.

Der Höhepunkt waren die beiden Kürbiswettbewerbe. Es wurde der schwerste und der ausgefallenste/schönste prämiert. Während man bei den unterschiedlichen Größen erahnen konnte, welcher Kürbis denn der schwerste ist, stand die Jury vor der schwierigen Aufgabe, den witzigsten auszusuchen. Gar nicht so einfach, denn viele legten sich richtig ins Zeug. Gewonnen hat schließlich Walter Horn. Und mit stolzen 63,1 Kilogramm brachte Doris Horns Kürbis das meiste Gewicht auf die Waage. Der Sieg war eindeutig, denn auf Platz zwei folgte Alexander Reumanns Kürbis, der 26,5 Kilogramm wog.

Ein kleiner, bunt gemischter Flohmarkt fand außerdem statt, zudem trat der Wiendorfer Chor in der Kirche auf. Und kaum ein Kind sah noch normal aus, denn fast alle ließen sich das Gesicht bunt bemalen.

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