Bernitt : Süßes stärkt den Zusammenhalt

Es ist angerichtet: Frauen der Ortsgruppe Bernitt der Volkssolidarität haben wieder eine riesige Kuchenbar für die Gäste des Floriantags aufgebaut,
Es ist angerichtet: Frauen der Ortsgruppe Bernitt der Volkssolidarität haben wieder eine riesige Kuchenbar für die Gäste des Floriantags aufgebaut,

Die Frauen der Volkssolidarität und weitere aus dem Dorf sind immer da, wenn in Bernitt gefeiert wird

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07. Mai 2019, 05:00 Uhr

Keine Feier ohne M... In Bernitt gilt ein anderer Spruch: Keine Feier ohne die fleißigen Bienen der Ortsgruppe der Volkssolidarität und die weiteren Helferinnen aus dem Dorf? Denn ohne die geht es wirklich nicht. Einmal mehr wurde am Wochenende deutlich beim St. Florians-Tag der Freiwilligen Feuerwehr Bernitt.

Die Ortsgruppe unter Vorsitz von Waltraud Sebastian steht immer bei Fuß, wenn zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr ein Fest, einen Wettkampf oder sonstiges plant. Dann steht für die Kameraden fest: Um den Kuchenbasar brauchen sie sich nicht zu kümmern. Das machen die Frauen der Volkssolidarität. Gruppen-Chefin Waltraud Sebastian kennt dabei ihre treuen Seelen, die sie immer ansprechen kann. Diese kennen ebenso Frauen und auch Männer aus dem Dorf, die gerne mit einem Kuchen oder einer Torte aushelfen. Die besten Beispiele: Der Ausscheid der Feuerwehren des Amtsbereiches Bützower Land, den die Feuerwehr Bernitt austrug.

Zurück zum Florianstag am zurückliegenden Wochenende. 41 Torten und Blechkuchen wurden angeboten – und dabei war nicht eine doppelt. Obwohl es erst um 14 Uhr offiziell losging, waren die Helferinnen um 10 Uhr vor Ort. Die Tische mussten geschmückt, Kaffee gekocht, auf Kannen umgefüllt und die Torten angeschnitten werden. „Das macht auch Arbeit. Aber wir machen es gern“, so Waltraud Sebastian.

Was an beiden Veranstaltungen gleich war: Es herrschte eisiges Wetter trotz Sonnenscheins. „Ganz besonders beim Amtsausscheid haben meine Frauen wegen des eisigen Windes doch arg gebibbert“, erinnerte sich Waltraud Sebastian. „Da half zum Schluss weder heißer Kaffee noch heißer Glühwein.“ Trotzdem hatten sie ausgehalten. Für ihre Freiwillige Feuerwehr, die auch immer etwas für die Volkssolidarität tut – Grillen zum Beispiel. Dabei weiß die Ortsgruppenvorsitzende: Sie kann sich nicht nur auf ihre Mitglieder verlassen, sondern auch auf viele Frauen des Dorfes, die ebenfalls Kuchen und Torten backen, wenn man sie bittet. Waltraud Sebastian weiß, dass diese Unterstützung nicht selbstverständlich ist. Aber sie sieht auch: Es fördert ein wunderbares Miteinander.

Kerstin Erz

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