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Bützower Zeitung

23. September 2017 | 23:46 Uhr

Schwaan : Stolperfalle Rathaustreppe

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Vereine und Verbände stellen sich beim Aktionstag vor / Integration von Menschen mit Handicup steht erst noch am Anfang

Die Bützower Rathaustreppe ist für Blinde und Sehbehinderte eine Stolperfalle. Warum? Das konnte man gestern von Menschen erfahren, die mit einem Handicap durchs Leben gehen. Vereine und Verbände hatten dazu zwei Stunden zum Aktionstag Inklusion unter dem Motto „Gemeinsam anders“ vor dem Bützower Rathaus eingeladen.

Bei der Bützower Rathaustreppe gibt keine Hinweise darauf, wann die Stufe und die Treppe zu Ende ist, erklärt Rolf-Dieter Küster. „Es könnte dann also passieren, dass man eine Stufe verpasst“, erklärt der Güstrower. Er ist Vorsitzender des Blinden- und Sehschwachenverbandes Güstrow und auch Mitglied im Landesverband. Die Bützower Gruppe befindet sich gerade in Auflösung. „Es gab nur noch sechs Mitglieder und 14 Fördermitglieder, viele sind mittlerweile in Pflegeeinrichtungen“, erklärt Küster. Er selbst ist seit Mitte der 1980er-Jahre nach einem Verkehrsunfall Sehbehindert und macht sich stark für Menschen mit Handicap.

Wie Menschen mit Handicup in Bützow und Güstrow in das ganz normale Leben einbezogen werden und welche Probleme es dabei gibt, erfahren Sie in der bützower Zeitung vom 7. Mai und im ePaper.

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