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Bützower Zeitung

18. August 2017 | 09:09 Uhr

Bad Doberan : Stöbern auf dem Klostermarkt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Am Wochenende 40 Aussteller in den historischen Mauern der Klosteranlage von Bad Doberan / Bützower Region stark vertreten

Heute Nachmittag bauen die ersten Aussteller in den Gemäuern der ehemaligen Klosteranlage der Zisterzienser in Bad Doberan die ersten Stände auf.

Ab morgigen Sonnabend, 10 Uhr, können dann die ersten Besucher über den Klostermarkt schlendern.

Dieser findet zum vierten Mal statt und wird an diesem Wochenende wieder ein buntes Bild für viele Geschmäcker bieten. Organisator des Spektakels ist der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Bad Doberan und insbesondere der Keramiker Rainer Finck aus Bernitt.

„Die meisten Aussteller kenne ich persönlich. Doch die Zahl der Teilnehmer erweitert sich jedes Jahr“, sagt er. Anfang des Jahres habe er alle wieder angeschrieben und zum Klostermarkt eingeladen.

Insgesamt werden 40 Aussteller vor Ort sein. Schmied, Korbflechter und Keramiker sind ebenso dabei wie Hersteller von Schmuck und Holzarbeiten, Veduten und Aquarellen. „Alle Aussteller fertigen ihre Produkte selbst, einige zeigen ihr Können am Stand und laden zum Mitmachen ein. Für Selbermacher eine gute Gelegenheit, Erfahrungen mit dem Fachmann auszutauschen“, so Finck.

So wird auch der Bernitter Keramiker selbst nicht nur seine Arbeiten ausstellen, er bringt auch seine transportable Töpferscheibe mit. Daran führt er vor, wie getöpfert wird und wer will, kann sich damit auch mal selbst ausprobieren.

Das seltene Gewerk des Mollenhauers stellt Markus Loges aus Baumgarten vor. Bei Mollen handelt es sich um flache Holzwannen, die zum Schlachten benutzt wurden oder teilweise auch noch werden. Es gibt sie in mehreren Größen für verschiedene Zwecke.

Bereits das dritte Jahr mit dabei sind die Imker Astrid und Werner Grigull aus Zepelin. Sie bieten an ihrem rustikalen Stand nicht nur Honig und Produkte aus Bienenwachs an, sondern geben auch einen Einblick in die Bienenzucht. Dazu bringen sie ein Bienenvolk mit, das sie auf dem Markt fliegen lassen. „Die Imker wollen zeigen, wie friedlich Bienen sind“, sagt Organisator Rainer Finck.

Mit ihren Wolle- und Filz-Produkten und dem Spinnrad mit dabei ist ebenfalls Kerstin Gurack aus Penzin.

Besonders hinweisen möchte Rainer Finck auf den Scherenschleifer Bodo Schäfer aus Ludwigslust. Er hat seinen Schleifstein dabei und schleift vor Ort Messer und Werkzeuge. „Wer etwas schärfen lassen möchte, kann es also mitbringen und die Gelegenheit nutzen“, so Finck. „Entdecken und ausprobieren ist angesagt“, betont er. Das Duo Pessulantus aus Berlin lädt zu alten Kinderspielen ein. Stelzenlaufen, Bogenschießen, Jonglieren aber auch Denk- und Knobelspiele seien im Angebot. Specksteinschnitzen, Seildrehen, Papierschöpfen; daneben Gänse und Ziegen im Gatter anschauen oder in Ruhe eine Schale aus Ton formen, alles das ist möglich. Die Gruppe Lavendula erfreut die Besucher mit handgemachter Musik. Ein Puppenspiel mit „Ernst & Heiter“ wird täglich um 15 Uhr aufgeführt. Auch an die Versorgung ist gedacht.

Geöffnet ist der Klostermarkt Sonnabend von 10 bis 18 Uhr, Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

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erstellt am 12.Jun.2014 | 18:03 Uhr

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