bützow : Stiftskirche beginnt zu strahlen

Während die Malerarbeiten am Mittelschiff bereits abgeschlossen sind, sieht es am nördlichen Seitenschiff noch schwer nach Arbeit aus. Pastorin Johanna Levetzow freut sich schon auf das Endergebnis.  Fotos: Christina Milbrandt
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Während die Malerarbeiten am Mittelschiff bereits abgeschlossen sind, sieht es am nördlichen Seitenschiff noch schwer nach Arbeit aus. Pastorin Johanna Levetzow freut sich schon auf das Endergebnis. Fotos: Christina Milbrandt

Ein Teil der Ausmalungsarbeiten im Gewölbe ist abgeschlossen / Montag rücken die Gerüste weiter

Die Arbeiten in der Bützower Stiftskirche gehen merklich voran. Während die Ausmalungsarbeiten am Gewölbe des Mittelschiffs und der beiden anliegenden Seitenschiffe Anfang Juni noch in vollem Gang waren, ist jetzt schon ein Großteil fertig. So erstrahlt das Mittelschiff bereits in kräftigen Blau-, Gelb- und Rottönen. Ergänzt wird das neue Erscheinungsbild der Gemäuer durch eine besondere Sehenswürdigkeit: das Engelsgemälde, das bei den Restaurierungsarbeiten zutage getreten ist.

Noch vor zwei Monaten war die figürliche Malerei auf dem weißen Untergrund nur ganz schwach erkennbar erkennbar. Jetzt ist der Engel deutlich zu sehen. „Der Restaurator hat die Konturen ausgebessert“, sagt Johanna Levetzow, Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Bützow. Sie sei in den vergangenen Wochen schon mit vielen Neugierigen, darunter unter anderem die Mitglieder des Kirchengemeinderats und Touristen, die Gerüste hinaufgestiegen, um das Gewölbe und vor allem den Engel aus der Nähe zu betrachten. Ab kommender Woche ist dieser Blick – zumindest aus nächster Nähe – allerdings nicht mehr möglich.

Denn am Montag werden die Baugerüste abgebaut. Sie rücken dann ein gutes Stück weiter, Richtung Kircheneingang. Dann widmen sich die Arbeiter dem nächsten Teilbereich.

Bis Ende des Jahres soll dieser Bauabschnitt – zumindest laut Plan – fertiggestellt sein. Anfang 2017 folgt dann der zweite. Dann steht die Kirchengemeinde vor einer neuen Herausforderung. „Die Orgel wird in diesem Zuge mit abgebaut, sie wird gereinigt und gewartet“, berichtet Johanna Levetzow. In einem dritten Bauabschnitt solle dann auch die Innenausstattung auf Vordermann gebracht werden. „Ob das schon 2018 sein wird, steht bislang aber noch nicht fest“, so die Pastorin.

Die Baugerüste werden also noch eine ganze Weile das Innenleben der Stiftskirche bestimmen. Der Beliebtheit des Gotteshauses tut das aber keinen Abbruch. „Wir dachten zuerst, das schreckt die Leute ab, aber es kommen sehr viele Interessierte vorbei, die sich das alles gern anschauen und sich alles erklären lassen“, erzählt Johanna Levetzow.

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