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Bützow : Stadtvertreter wollen Jugendklub stärken

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mitarbeiterposten im Domizil soll dauerhaft im Stellenplan der Stadt verankert werden

von
erstellt am 31.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Die Arbeit im Jugendklub Domizil soll auch im kommenden Jahr und darüber hinaus weitergehen. Darüber sind sich die Mitglieder des Hauptausschusses der Bützower Stadtvertretung einig, informierte Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos). „Erhalt der Stelle, Mitarbeiter im Domizil’“ lautete ein Tagesordnungspunkt auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses in dieser Woche.

Im nicht öffentlichen Teil ging es zunächst um eine grundsätzliche Aussage, aber auch um arbeitsrechtliche Belange. Deshalb fand dazu zunächst eine Diskussion im nicht öffentlichen Teil statt. „Auf der nächsten Sitzung des Hauptausschusses gibt es dann auch eine Beschlussvorlage dazu“, sagt Grüschow.

Dass das Thema überhaupt auf die Tagesordnung gesetzt wurde, hängt mit den Fördermitteln zusammen, die vom Landkreis bereitgestellt werden. Der reicht Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds an die Kommunen weiter. „Es sind etwa 35 Prozent der Personalkosten, die damit getragen werden“, sagt der Verwaltungschef. Die Förderperiode laufe Ende des Jahres aus. Der Kreis habe jedoch bereits mündlich signalisiert, dass die Förderung auch über 2017 hinaus bis 2020 gesichert sei, so Grüschow.

Doch unabhängig davon gehe es um die Frage, ob der Mitarbeiter für den Jugendklub dauerhaft im Stellenplan der Stadt berücksichtigt werden sollte. Derzeit gibt es immer nur eine Befristung, solange die Fördermittelperiode läuft. Diese Befristung solle aufgehoben werden, erklärt der Verwaltungschef. Auch darüber seien sich die Mitglieder des Hauptausschusses einig. Die sehen in der Einrichtung einen Ort für Jugendliche, „an dem sich sinnvolle Freizeitbeschäftigung und wertvolle pädagogische Arbeit ergänzen“. Dieser Zustand solle dauerhaft erhalten werden.

Derzeit wartet die Stadt auf eine Antwort auf einen Antrag über Fördermittel, mit denen der Neubau eines Jugendklubs in Angriff genommen werden soll. „Wir rechnen im September mit einer Entscheidung“, sagt Christian Grüschow.

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