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Bützower Zeitung

22. September 2017 | 06:14 Uhr

Bützow : Stadt plant neues „Domizil“

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bürgermeister erwägt Neubau eines Jugendklubs im Rosengarten, wenn Fördermittel des Landes fließen. Die Diskussion darüber hat begonnen

von
erstellt am 28.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Die derzeit gute finanzielle Lage macht es möglich. Die Stadt Bützow plant einen Neubau des Jugendklubs im Rosengarten. Die Pläne sind noch ganz frisch. Ein neues „Domizil“ könnte rund 280 000 Euro kosten, sagte Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) auf der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses. Die Stadt plane mit einem Eigenanteil von rund 100 000 Euro. Zumindest wurde diese Summe jetzt in einem Entwurf des ersten Nachtragshaushaltes 2017 eingestellt. Ob das Geld je ausgereicht wird, steht aber derzeit noch in den Sternen.

Vor knapp acht Jahren schloss der Jugendklub am Wall. Lange Zeit wurde in Bützow darüber diskutiert, ob es überhaupt noch einen Anlaufpunkt für die Jugendlichen in der Warnowstadt geben soll. So wurde 2009 unter anderem darüber diskutiert, die Freizeitarbeit mit Jugendlichen an den Schulen zu verstärken. Doch die Befürworter eines separaten Jugendklubs außerhalb von Schuleinrichtungen setzten sich durch. Im Rosengarten fanden die über 14-Jährigen ihr „Domizil“. Es war der alte Freizeit-Treff. Der Kinder-Freizeittreff war zuvor in die neue Grundschule am Schlossplatz gezogen. So stand der Barackenbau leer. Jugendliche packten seinerzeit tatkräftig mit an, entrümpelten und renovierten die Räume. Seitdem wird immer wieder an dem jahrzehntealten Bau rumgewerkelt und repariert. „Deshalb stand schon im vergangenen Jahr die Frage: sanieren oder Neubau?“, sagt Jugendklubleiterin Anke Dose. Es sei damals ein Antrag auf Leadermittel gestellt worden. Das habe nicht geklappt.

Nun sagt Christian Grüschow: „Es gibt Förderprogramme des Landes für soziale Einrichtungen, die auch Kultur und Bildung mit berücksichtigen.“ Die Stadt habe deshalb einen entsprechenden Antrag gestellt. Es sei ein „Merkposten“, den die Stadt jetzt mit den 100 000 Euro im Nachtragshaushalt gesetzt hat. Ein Neubau komme ohnehin nur in Frage, wenn wirklich Fördermittel fließen. Und selbst wenn diese kommen, glaube er nicht, dass mit der Realisierung noch in diesem Jahr begonnen werden könnte, so Grüschow.

Dennoch möchte der Bürgermeister, dass das Thema generell in der Stadtvertretung ausführlich diskutiert wird. Ergebnisoffen.

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