Bützow : Stadt mahnt beim Hafen zur Eile

Dieser Gestaltungsplan für den 2. Bauabschnitt liegt am Montag den Stadtvertretern zum Beschluss vor. Er sieht  ein  Rondells gegenüber der Sitztreppe, einen überdachten Info-Punkt,  Fahrradständer, Bänke und viel Grün vor.
Dieser Gestaltungsplan für den 2. Bauabschnitt liegt am Montag den Stadtvertretern zum Beschluss vor. Er sieht ein Rondells gegenüber der Sitztreppe, einen überdachten Info-Punkt, Fahrradständer, Bänke und viel Grün vor.

1. Stadträtin Doris Zich: Fördermittel für zweiten Bauabschnitt der Warnowpromenade müssen noch in diesem Jahr verbaut werden

svz.de von
05. März 2014, 15:02 Uhr

Zur Eile mahnte Dienstagabend auf der Bauausschusssitzung der Stadtvertretung die 1. Stadträtin und Bauamtsleiterin Doris Zich. Die Entscheidung über die Gestaltungsvariante des Hafengeländes dürfe nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden, meinte sie. „Wir haben mehr oder weniger die Zusage für die Fördermittel für den zweiten Bauabschnitt der Warnowpromenade. Diese müssen noch in diesem Jahr ausgegeben werden, sonst sind sie weg“, machte sie klar.

„Und es gibt noch nicht mal einen Gestaltungsplan. Wir müssen endlich zu Potte kommen“, mahnte Doris Zich. Denn wenn die Gestaltungssatzung beschlossen sei, dauere es noch Monate, bis das Genehmigungsverfahren durch, die nötigen Fristen eingehalten und die Ausschreibungen erfolgt seien. „Dann sind wir im September“, überschlägt Zich und dann anfangen zu bauen, sei schon hart am Limit.

Nachdem er monatelang diskutiert worden war und die verschiedensten Varianten ausgiebig abgewogen wurden, liegt der Gestaltungsplan für den zweiten Bauabschnitt der Warnowpromenade auf der Stadtvertretersitzung am 10. März zum Beschluss vor.

Nachdem die Mitglieder nochmals ein paar Details diskutiert hatten, empfahlen sie einstimmig die Annahme des jetzt vorliegenden Gestaltungsentwurfes.

Dieser sieht auch den Bau einer kleinen Brücke zu einem Garagen-Grundstück am Wallgraben vor. Was ausschließlich dem Grundstücksinhaber nutze, der sein Auto über diese Brücke fährt, so die Ausschussmitglieder. Deshalb schlugen mehrere vor, den Grundstücksinhaber an den Baukosten der Brücke mit zu beteiligen.

„Wenn wir den erhöhten Aufwand schon betreiben und die Brücke bauen, dann muss auch der Nutzer daran beteiligt werden“, meinte Ausschussvorsitzender Mathias Wolschon, CDU. Jörg Krone, UBB, stimmt dem zu: „Der Nutzer sollte einen kleineren Obolus leisten“, meinte er. Wie hoch dieser sein sollte, aber mochte sich erstmal keiner festlegen.

Als „ungünstig für die Nutzung der Hafenfläche für größere Veranstaltungen sah Wolschon die Platzierung eins Hochbeetes im vorderen Bereich an.

„Ich glaube nicht, dass dies stören wird“, meinte dagegen Krone. Auch Doris Zich sieht darin keine Probleme. Für eine eventuell andere Platzierung von Fahrradständern und Bänken sprach sich Martin Schade (FDP) aus. Doch schlug die Bauamtsleiterin vor, sich jetzt nicht mehr in solchen Einzelheiten zu verlieren. Denn die Zeit drängt.

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