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Bützower Zeitung

24. November 2017 | 21:35 Uhr

Stadt fordert Lückenschluss

vom

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2013 | 09:27 Uhr

Schwaan | Fahrradfahrer, die von Schwaan über Ziesendorf gen Ostsee radeln wollen, müssen am Ortsausgang von Schwaan von ihrem Rad absteigen. Oder sie müssen ihren Weg auf der viel befahrenen und gefährlichen Landesstraße L 13 fortsetzen.

Denn im Entwurf zum Radwegekonzept des Planungsverbandes Region Rostock ist auch in den kommenden Jahren kein Lückenschluss von Schwaan nach Ziesendorf vorgesehen.

Darauf hat Klaus Niemann (CDU), der selbst im Sommer hin und wieder mit dem Fahrrad unterwegs ist, auf der vergangenen Bau-Ausschuss-Sitzung aufmerksam gemacht. "Das ist für uns nicht nachvollziehbar", meint der Ausschussvorsitzende. Der Grund: Es handelt sich um eine viel befahrene Straße, auf der es für Radfahrer gefährlich ist.

Schon auf eine Anfrage des Landes, die sie vor einiger Zeit erhalten hätten, wiesen sie darauf hin, dass ein Radweg zwischen Schwaan und Ziesendorf dringend nötig sei, sagt Niemann. Erst ab Ziesendorf gibt es dann wieder einen Radweg, der bis an die Ostseeküste führt.

Der Lückenschluss zwischen den beiden Radwegen sei auch deshalb wichtig, um eine durchgängige Fahrradtrasse an die Ostseeküste zu haben. "Umgekehrt könnten die Radtouristen so auch noch besser die Kunstmühle erreichen", erläutert Rüdiger Zöllig. Der Grünen-Stadtvertreter hatte schon vor mehreren Jahren an den damaligen Verkehrsminister Volker Schlotmann ein Schreiben geschickt, in dem er auf die Wichtigkeit des Lückenschlusses hinwies.

"Beim teilweisen Neubau der Landesstraße vor etwa zehn Jahren wurde ein straßenbegleitender Radweg bis kurz hinter das Ortsausgangsschild in Richtung Ziesendorf angelegt", sagt Zöllig und zeigt auf die Fläche. Warum daran nicht schon längst angeknüpft wurde, ist ihm nicht recht klar. In der Stellungnahme zum Radwegekonzept, die nun erarbeitet wird, macht die Stadt Schwaan erneut auf diesen Missstand aufmerksam und drängt nochmals auf den Lückenschluss.

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