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Werle : Sportliche Wettkämpfe und Spaß für Kinder

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Beim Dorffest flogen am Sonnabend Bratpfannen und Eier

Einmal Schwung holen, loslassen und hoffen, dass die Bratpfanne so weit wie möglich fliegt. Bei etwas anderen sportlichen Wettkämpfen haben sich am Sonnabend die Einwohner der Gemeinde Kassow/Werle amüsiert. Viele von ihnen waren zum Sportplatz gekommen, um gemeinsam ihr Dorffest zu feiern.

Los ging es bereits um 10 Uhr mit einem Fußballturnier, bei dem sechs Mannschaften aus der ganzen Region gegeneinander antraten. Ab 14 Uhr konnte die Kaffeestube gestürmt werden. Gestärkt konnten die Besucher des Dorffestes im Baumstamm- und Eierweitwurf gegeneinander antreten. Beim Bratpfannenweitwurf waren die weiblichen Einwohner gefragt. Der Rekord lag hier bei mehr als 20 Metern. Auch für die Kinder hatten sich die Organisatoren vom Feuerwehr-Förderverein etwas einfallen lassen: Sie konnten sich schminken lassen und Gipsmasken basteln. „Das haben wir das erste Mal ausprobiert und es kam sehr gut an“, sagte Melanie Jesske. Ihr Mann Enrico, der Vorsitzende des Fördervereins und Wehrführer der Gemeinde, zeigte sich mit dem Ablauf des Dorffestes insgesamt zufrieden: „Es klappt alles wunderbar.“

Birgit Niemann, die stellvertretende Bürgermeisterin, freute sich vor allem darüber, dass so viele Einwohner der Gemeinde sich an der Feier beteiligten. „Hier finden teilweise ganze Familientreffen statt, das ist echt toll. Der Platz eignet sich für solche Aktivitäten aber auch wunderbar“, sagte sie.

Ein ungeplanter Programmpunkt sorgte bei allen Beteiligten für Freude: Falkner Reinhardt Eggert aus Crivitz wollte eigentlich zu einer Veranstaltung nach Zepelin, die dann aber ausfiel. Spontan machte er in Werle halt. „Ich dachte, wenn ich schonmal in der Region unterwegs bin, ist das doch eine tolle Sache“, so Eggert. Mit seinem Vogel Lisa zog er viele Neugierige an. „Das ist eine echte Bereicherung für unser Fest. Wir haben uns sehr darüber gefreut, weil wir von allein gar nicht darauf gekommen wären“, sagte Birgit Niemann.

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erstellt am 31.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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