Bützow : Spielplatz zu nah am Wasser gebaut?

Seit Wochen ist der Pegel der Warnow besonders hoch. Das wird auch hier am neuen Spielplatz im „Park am Schloss“ sichtbar. Eltern sehen das als eine Gefahr für Kinder.
Seit Wochen ist der Pegel der Warnow besonders hoch. Das wird auch hier am neuen Spielplatz im „Park am Schloss“ sichtbar. Eltern sehen das als eine Gefahr für Kinder.

Eltern haben Bedenken wegen der großen Nähe des neuen Spielplatzes im „Park am Schloss“ zur Warnow

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25. Januar 2018, 21:00 Uhr

Vor knapp zwei Monaten wurde der „Park am Schloss“, der ehemalige Rosengarten, offiziell eröffnet. Die Stadt hat insgesamt rund 670 000 Euro in das Projekt investiert, unter anderem mit Hilfe von Fördermitteln. Entstanden ist ein herrliches Areal zum Verweilen und ein Spieleparadies für Kinder, auch wenn die Neuanpflanzungen sicherlich erst im Frühjahr so richtig zum Tragen kommen. Doch bei aller Freunde mischte sich bei einigen Bützowern vom ersten Tag an auch Skepsis. Maik Reinick erklärt zum Beispiel, die Stadt Bützow habe einen „neuen, wirklich schönen Spielplatz für die Kinder“ gebaut. Jedoch würde der sich aus seiner Sicht viel zu dicht am Wasser befinden und das „ohne Absperrung“. Es sei doch bekannt, dass Wasser eine große Anziehungskraft für Kinder habe, zumal die Ströhmung dort nicht unerheblich sei. „Gerade jetzt bei dem Hochwasser ist das dort nicht ohne, man braucht sich nur einmal umdrehen und das Kind ist schon so weit weg, dass da ein Eingreifen kaum noch möglich ist.“

Die Bauarbeiten am „Park am Schloss“ seien noch „nicht final abgeschlossen“, erklärt Stadtsprecherin Katja Voß auf Nachfrage der Bützower Zeitung. Eine Begrenzung werde es in der Form geben, dass die Bepflanzung im Uferbereich noch erfolgen wird. „Hier ist geplant, eine sehr engmaschige Bepflanzung vorzunehmen, sodass bei entsprechendem Wuchs der Pflanzen ein nur erschwerter Zugang zum Wasser durch Kinder erfolgen kann“, erklärt Katja Voß. Zu beachten sei allerdings auch, dass die Warnow seit einigen Wochen einen sehr hohen Wasserstand aufweist. „Bei dem gewöhnlichen Pegel der Warnow ist das Wasser zwei bis drei Meter von den eingelassenen Betonstufen entfernt“, ergänzt die Stadtsprecherin. Dennoch werde die Stadt zeitnah eine Lösung prüfen, „die gegebenenfalls im zweiten Bauabschnitt realisiert werden könnte“.

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