Bröbberow : Sparstrumpf hat gewirkt

Steffen Marklein (Grüne)
Steffen Marklein (Grüne)

Gemeinde steht positiv da. Haushalt beschlossen

svz.de von
12. Januar 2018, 05:00 Uhr

Sparstrümpfe sind nicht unbedingt des Deutschen Lieblingskleidungsstück. Dennoch müssen viele Gemeinden den Rotstift ansetzen, um über die Runden zu kommen. Auch in Bröbberow war das der Fall. Doch mittlerweile hat sich die Gemeinde gemausert und steht nun wieder auf festem Boden. „Wir haben gut gewirtschaftet“, sagt Bürgermeister Steffen Marklein. Die erfreulichen Entwicklungen stellte der Vorsitzende des Finanzausschusses, Ralf Plagemann, der Gemeindevertretung und der Öffentlichkeit vor.


Einwohnerwachstum fördert Finanzen

Der positive Trend ist nicht allein auf Sparmaßnahmen zurückzuführen. Auch die Bevölkerungsentwicklung trägt dazu bei. Erstmals konnte der Bürgermeister die Zahl 600 in den Mund nehmen, vor zwei Jahren waren es noch 551. Nicht nur Zuzüge sorgen für das Bevölkerungswachstum, die Zahl der Geburten übersteigt mittlerweile auch die Sterbefälle. „Das hat natürlich Einfluss auf den Haushalt“, erklärt Steffen Marklein. Zum einen über die Einkommensteuer und zum anderen über die Schlüsselzuweisungen. Geld, das benötigt wird, um die Infrastruktur auf Vordermann zu halten.

Stichwort Schlüsselzuweisung: Die sei laut Steffen Marklein aber schnell wieder weg, da sie sich mit Amts- und Kreisumlage sowie soziale Sicherungen wieder aufwiegen. Dennoch steht die Gemeinde gut dar.

Deswegen konnte Bröbberow auch einige Investitionen ins Auge fassen, wie der Bürgermeister verrät. Da wäre beispielsweise ein neuer Traktor samt Schneeschild und Baumsäge. Rund 80 000 Euro schlagen dafür zu Buche. Und dieser Traktor soll – anders als der Vorgänger, der den Witterungsverhältnissen ausgesetzt war – in einer Halle für Kommunaltechnik untergebracht werden. Diese wird etwa 50 000 Euro kosten. Außerdem sind 5000 Euro für Planungskosten für einen Feuerwehranbau vorgesehen. Hinzu kommt noch ein Hochentaster zum Beschneiden der Bäume für knapp 800 Euro. Die veranschlagten Ausgaben von insgesamt zirka 372 000 Euro seien laut Steffen Marklein Investitionen, die nötig, aber zu leisten sind. Zu diesen investiven Maßnahmen kommen noch laufende, wie etwa das Ausmerzen von Wasserschäden in der Kita und Instandhaltungsmaßnahmen. „Außerdem fassen wir weitere Fußwege ins Auge“, sagt der Bürgermeister.


Bürgermeister lobt Ausschüsse und Bürger

„Wir hoffen, dass wir weiter vorankommen“, erklärt Stefen Marklein. Eine „erfreutliche Ausgangslage“ dafür sei geschaffen worden. Maßgeblichen Anteil daran hätten die „fitten Gemeindevertreter, fitte Ausschüsse wie der Finanz- sowie der Bauausschuss und Bürger, die sich mit einbringen“, betonte Steffen Marklein.
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