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Zikita : „Sonnenkinder“ zu Besuch bei der SVZ

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Acht Kinder der Integrativen Kita der Lebenshilfe warfen einen Blick hinter die Kulissen

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2017 | 20:45 Uhr

Plötzlich wurde es voll in der Bützower SVZ-Redaktion, als ihr gestern acht Vorschulkinder einen Besuch abstatteten. Die „Sonnenkinder“ der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Bützow hatten beschlossen, sich einmal den Alltag eines Reporters anzuschauen. „Die Kinder und ich wollen gerne wissen, wie unsere Zeitung gemacht wird“, sagt Erzieherin Doreen Gamm.

Mit gespitzten Ohren lauscht die kleine Gruppe SVZ-Redakteur Christian Jäger, der ihr die Redaktionsräume zeigt. Der Rundgang ist schnell beendet, danach stellen die Kinder und Erzieherin Gamm Fragen. Wann wird gearbeiten? Warum sind manche Buchstaben bunt? Woher wissen die Redakteure eigentlich immer so genau, wie viele betrunkene Autofahrer es wieder auf den Straßen gab? Wie werden Fotos gemacht und wie kommen sie dann in die Zeitung? Der kleine Gustav sieht seinen Vater dort nämlich häufiger. Redakteurin Christina Milbrandt zeigt den Kindern direkt, wie die Fotos denn nun in die Zeitung gelangen. Während sich die acht Kita-Kinder der gestrigen Ausgabe der Bützower SVZ widmen, knipst sie schnell ein Bild. Im Halbkreis stehend schauen sich die vier Mädchen und vier Jungen dann an, wie ein Foto erst auf den Computer und dann direkt in die Zeitung kommt. „Jetzt seid ihr drin“, so Milbrandt.

SVZ-Volontär Tore Degenkolbe zeigt den Kindern, wo und wie die Artikel geschrieben werden.
SVZ-Volontär Tore Degenkolbe zeigt den Kindern, wo und wie die Artikel geschrieben werden.
 

Erzieherin Gamm findet, dass die Zeitung auch schon für Kinder wichtig ist. „Wir nehmen uns jeden Tag eine SVZ vor und schauen sie durch.“ Da die Kinder aber noch nicht lesen können, muss die Zeitung vorgelesen werden. „Die Kinder schauen sich gerne die Bilder an. Das Lesen kommt dann erst in der Schule dran.“ Einen wichtigen Punkt sieht Gamm in den Gruppengesprächen über die Artikel. „Die Kinder sollten nicht unterschätzt werden. Sie bekommen viel mit und verstehen, wenn ihre Eltern ein Thema besonders berührt“, so die Erzieherin. Friedrich zum Beispiel schaut sich morgens mit seinen Eltern die neuen Berichte an und weiß sie dann in der Kita auch zu kommentieren. Gemeinsam werde dann in der Kita-Gruppe diskutiert und Meinungen ausgetauscht, so Gamm.

Beliebt bei den Kindern ist – neben Tierbildern – die KIZ-Seite. Die Rästel sorgen regelmäßig für Grübelfalten auf der Stirn und fröhliche Gesichter, wenn die Lösung gefunden wird. „Die Rätsel machen Spaß“, findet die sechsjährige Anna. Die Maskottchen Piet und Paula sind ebenfalls bekannt. „Wir schneiden Piet und Paula fast jeden Tag aus“, erzählen Gustav, Hedi und Kenneth. Auch andere Tierbilder würden von den Kindern ausgeschnitten und in ihrem Kita-Zeitungsmagazin eingeklebt. „Paula hat immer verschiedene Dinge in der Hand. Jeden Tag was neues“, sagt Hedi. Warum Piet und Paula denn so beliebt wären? „Die sind immer glücklich“, erklären die Kinder.

Neben der KIZ-Seite finden vor allem die Jungs den Sportteil gut. „Warum kommt Fußball überhaupt in die Zeitung?“, fragt Hedi mit Blick auf ein Fußballer-Foto. „Weil es spannend ist“, antwortet Friedrich. Er und die drei anderen Jungs fiebern bei dem Blick auf den Artikel schon dem Ende der Ferien entgegen. „Dann geht es endlich wieder zum Training“, sagt Friedrich.

Die acht Kita-Kinder und die Erzieherin verließen die Redaktion mit frischen Eindrücken. „Wir haben viel Neues erfahren. Der Besuch gefiel den Kindern“, so Gamm abschließend.

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