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L11 nach Unfall voll gesperrt : Smart von Lkw zerdrückt - Autofahrer stirbt

vom

In einer Kurve zwischen Langen Trechow und Bernitt kollidieren ein Lkw und ein Smart - der Autofahrer stirbt.

svz.de von
erstellt am 08.Jul.2016 | 17:20 Uhr

Schreckliche Szenen am Freitagnachmittag auf der L 11: Ein umgekippter Laster liegt quer in der Kurve, daneben ein völlig zerstörter Smart und überall Trümmerteile.

In der S-Kurve zwischen Langen Trechow und Bernitt sind am Nachmittag ein Lkw und ein Auto miteinander kollidiert. Nach ersten Erkenntnissen war der Smart-Fahrer gegen 15.30 Uhr, von der A20 kommend, Richtung Bützow unterwegs, der Lastwagen kam ihm entgegen. Kurz vor der Kurve kam es zur Kollision, der Lkw habe das Auto einige Meter vor sich hergeschoben, bevor er selbst ins Schleudern geriet, umkippte und in den Graben rutschte, so Bützows Wehrführer Holger Gadinger.

Der Fahrer des mit Getreide beladenen Lastwagens wurde aus dem Führerhaus befreit und mit leichten Verletzungen in die Warnow-Klinik  nach Bützow gebracht, für den Smartfahrer kam dagegen jede Hilfe zu spät. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Über die Identität des Opfers konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.

Straße blieb stundenlang gesperrt

Die Straße blieb über mehrere Stunden gesperrt. Zu dem Großeinsatz rückten neben der Bützower Wehr auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bernitt aus. Insgesamt waren 27 Kameraden im Einsatz. Neben der Polizei wurden auch Krankenwagen und Rettungshubschrauber alarmiert, zusätzlich die Staatsanwaltschaft sowie die Dekra hinzugerufen.

 Die Feuerwehrleute waren stundenlang mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. So mussten die Kameraden das Getreide, dass sich  durch den Unfall auf der gesamten Fahrbahn verteilt  hatte,  entfernen.  Darüber hinaus pumpten sie mehrere  hundert Liter Diesel aus dem Lkw ab.

Der gestrige Unfall war nicht der erste an dieser Stelle. Die Strecke gilt seit vielen Jahren  als Unfallschwerpunkt. Immer wieder kamen hier Menschen zu Tode. Im August 2014 starben drei Menschen bei  einer Frontalkollision an nahezu gleicher Stelle.

Konkrete Informationen zum Unfallhergang lagen  bis Redaktionsschluss nicht vor.

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