zur Navigation springen

Bützow : Seniorenbeirat bittet um Ausbesserung

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Ehrenamtler tragen Straßen und Wege Bützows mit Gefahrenpotenzial zusammen

Die Mitglieder des Bützower Seniorenbeirates sind in den vergangenen Wochen ausgiebig spazieren gewesen. Doch nicht der Drang nach Frischluft und Bewegung trieb sie an. Das Ziel der Ehrenamtler war es, Straßen und Wege Bützows auszumachen, die ein Gefahrenpotenzial für mobil und gesundheitlich eingeschränkte Personen darstellen. „Wir haben unsere Ergebnisse zusammengetragen und wollen diese in Schriftform dem Bürgermeister vorlegen mit der Bitte, Möglichkeiten zur Verbesserung zu finden“, sagt Regina Büch-Hohlfeld, Vorstandsvorsitzende des Seniorenbeirates in Bützow. Die Mitglieder seien die ganze Stadt vom Bahnhof über den Leninring bis zur Karl-Marx-Straße abgeschritten, so Büch-Hohlfeld. „Einige Gruppen haben eine Rollstuhlfahrerin dabei gehabt oder haben sich sogar selber in einen gesetzt, um zu erkennen, wo die Probleme auf den Straßen liegen“, erzählt die Vorstandsvorsitzende. Dadurch erhielten die Ehrenamtler einen ganz anderen Blick auf die Stadt und erkannten gefährliche Stellen, die für gesunde Männer und Frauen, nicht aber für körperlich eingeschränkte Personen, leicht zu überwinden sind. „Es gibt auch genügend Ecken in Bützow, die sogar jungen und gesunden Menschen Schwierigkeiten bereiten. Als Beispiel ist die Überquerung zwischen der Sparkasse und Ernsting’s Family zu nennen. Die Straße stellt auch für Mütter, die einen Kinderwagen schieben, ein Problem dar“, berichtet Büch-Hohlfeld.

Die Vorstandsvorsitzende freut sich über die vielen Erneuerungen in der Stadt. Doch sollten dabei die Stellen, die von starker Abnutzung gezeichnet sind, nicht vergessen werden, sagt sie.

Neben der Bitte, die entsprechenden Bereiche in der Warnowstadt ausbessern zu lassen, möchten die Mitglieder des Seniorenbeirates noch einen Extra-Wunsch anbringen. „Es wäre schön, wenn hier und da ein paar mehr Sitzbänke aufgestellt werden. So können vor allem ältere Menschen bei ihrem Spaziergang zwischendurch eine Pause machen. Ein Beispiel ist die Strecke vom Krankenhaus Richtung Leninring“, sagt die Vorstandsvorsitzende.

Das Schreiben soll in der kommenden Woche fertig sein und Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) vorgelegt werden.

Zur nächsten Sitzung des Seniorenbeirates möchten die Ehrenamtler Doris Zich, Bau- und Ordnungsamtsleiterin, einladen. „Im persönliches Gespräch die Dinge zu klären, ist nochmal besser“, sagt Büch-Hohlfeld. Bis dahin, meint die Vorstandsvorsitzende, werde es in dieser Angelegenheit noch ruhig bleiben.

zur Startseite

von
erstellt am 02.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen