Bützow : Sehen und gesehen werden

Blinkis zum Auffallen: Frank Neuendorf von Fielmann, Eule Blinki und Präventionsberater Karsten Hamann (h.v.l.) übergaben Aaron, Elli, Lia, Jolina, Lisa (v.v.l.)und allen Grundschülern Reflektoren.
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Blinkis zum Auffallen: Frank Neuendorf von Fielmann, Eule Blinki und Präventionsberater Karsten Hamann (h.v.l.) übergaben Aaron, Elli, Lia, Jolina, Lisa (v.v.l.)und allen Grundschülern Reflektoren.

Polizei appelliert an Sichtbarkeit im Straßenverkehr

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04. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Karsten Hamann steht vor den Erstklässlern der Bützower Grundschule am Schlossplatz. Mit deutlichen Worten erklärt der Präventionsberater der Polizei den Knirpsen, was im Straßenverkehr enorm wichtig ist. Nämlich sehen und gesehen werden. „Was könnt ihr tun, um besser gesehen zu werden?“, fragt der Polizist. Die Antworten: helle Kleidung anziehen, Reflektoren anbringen und am Fahrrad das Licht anmachen. Alles richtige Antworten. Und um noch besser von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden, erhielten die Kinder Blinkis. Dabei handelt es sich um reflektierende Eulen, die die Kinder am Ranzen anbringen können. Gemeinsam mit Verkehrswacht, der riesigen Eule Rosi und Frank Neuendorf von Fielmann wurden sie übergeben. Der Augenoptiker begleitet die Blinki-Aktionen in der Region seit Jahren. „Und ich würde mir wünschen, dass noch mehr Unternehmen solch eine Initiative ergreifen“, sagt Karsten Hamann.

Den Präventionsberater kannten die meisten Kinder bereits. Denn auch Besuche in Kitas gehören wie die Rad- und Busschule zum polizeilichen Konzept. Aber Karsten Hamann ist klar, dass es damit nicht getan ist. „Wir können nur immer wieder an die Vorbildfunktion der Eltern appellieren. Was wir vermitteln, muss zuhause fortgeführt werden.“

Währenddessen war die Polizei vor der Grundschule mit einem Infostand präsent, führte zudem Kontrollen durch. Immer wieder wurden Fahrzeuge aus dem Verkehr gewunken und deren Lichtanlagen auf Herz und Nieren geprüft. „Wir halten die Fahrzeuge präventiv an“, sagte Polizeihauptkommissarin Kristin Hartfil. Es war der Auftakt der Aktion „Fahren.Ankommen.Leben.“, die in diesem Monat den Schwerpunkt Beleuchtung hat. Den Oktober über werden diese Schwerpunktkontrollen noch durchgeführt.

Was die Kinder drinnen von Karsten Hamann erfuhren, erfuhren draußen auch Erwachsene. Denn: „Steter Tropfen höhlt den Stein“, weiß Kristin Hartfil. Die Gespräche seien seht gut gewesen, sagt Carola Johannsen, ebenfalls Präventionsberaterin der Polizei. Die Leute seien sehr aufgeschlossen. Es habe sogar Anregungen gegeben, wo in Bützow Verkehrsschauen durchgeführt werden sollten, wo es potenzielle Gefahren für Verkehrsteilnehmer gibt.

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