Schwaan : Schwaans Straßen zu eng

Hier in der Mönchhofbergstraße soll künftig das Parken auf der linken Seite verboten werden.
1 von 2
Hier in der Mönchhofbergstraße soll künftig das Parken auf der linken Seite verboten werden.

Entsorgungsfahrzeuge haben zu wenig Platz / Parkverbote in Mönchhofbergstraße und Marienstraße soll Situation entschärfen

23-11367640_23-66108348_1416395129.JPG von
30. März 2015, 16:39 Uhr

Wieder einmal musste sich der Ausschuss für Ordnung und Sicherheit der Schwaaner Stadtvertretung mit dem Parken in Schwaans Innenstadt beschäftigen. Insbesondere ging es um die Marienstraße und die Mönchhofbergstraße. Nun soll dort teilweise das Parken eingeschränkt bzw. verändert werden.

„Wir haben in diesen Bereichen immer wieder das Problem, dass die Autos so parken, dass das Müllfahrzeug nicht hindurchkommt bzw. es sehr eng wird“, erklärt Viola Präfke, Leiterin Bürgerservice, Ordnungs- und Gewerbeamt. Die Durchfahrtsbreite müsse mindestens 3,05 Meter sein, erklärt sie. Doch immer wieder haben die Fahrer des Entsorgungsunternehmens das Problem, an parkenden Autos vorbeizukommen, ohne das eines der Fahrzeuge beschädigt wird. „Wir waren extra mit den Mitgliedern des Ausschusses vor Ort, um uns ein Bild von der Situation zu machen“, so die Amtsleiterin.

Deshalb soll jetzt das Parken in der Marienstraße und in der Mönchhofbergstraße neu geregelt werden.

In der Mönchhofbergstraße soll künftig, kommend von der Laager Straße, auf der linken Seite ein Parkverbot gelten. Auch der Kreuzungsbereich, wo die Mönchhofbergstraße auf die Marienstraße trifft, soll dann autofrei sein.

Für die Marienstraße gilt unmittelbar im Kreuzungsbereich zur Bahnhofstraße, dort wo die Straße eine leichte Biegung macht, künftig absolutes Parkverbot. „Außerdem sollen dann im weiteren Verlauf der Marienstraße Autos auf der rechten Seite halbseitig auf dem Bürgersteig halten können“, erklärt Viola Präfke die Überlegungen. Diese Varianten seien im Ausschuss einstimmig gebilligt worden. Nun gehen die entsprechenden Anträge an die Untere Verkehrsbehörde des Landkreises. Denn die muss die verkehrsrechtliche Anordnung bestätigen. Das wird wohl noch längere Zeit dauern.

Keine Lösung gefunden haben die Ausschussmitglieder für die Goethestraße und den Wiendorfer Weg. Dort geht es wieder einmal um die unübersichtliche Verkehrssituation. Das gilt hauptsächlich in den Morgenstunden, wenn Eltern ihre Kinder zu den Kindertagesstätten bringen. Dann kommt es regelmäßig dazu, das ankommende und wegfahrende Autos sich an parkenden Pkw vorbeischlängeln. Und auch noch Eltern und Kinder zu Fuß unterwegs sind.

Doch eine Lösung, die alle zufrieden stellt, sei noch nicht gefunden. „Für die Goethestraße wäre zum Beispiel der neue Parkplatz an der Sporthalle eine Alternative. Dann könnten Eltern ganz entspannt mit ihren Kindern die 200 Meter zu Fuß gehen“, ist ein Vorschlag von  Viola Präfke. Doch bei der  Diskussion im Ausschuss liegen mögliche Lösungsansätze zu weit auseinander. Deshalb habe man das Thema ausgesetzt. „Ich bin bereit, erst wieder darüber zu reden, wenn es konkrete Vorschläge gibt, die alle tragen können“, so die Amtsleiterin.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen