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Bützower Zeitung

24. November 2017 | 08:35 Uhr

Schwaan : Schwaans jüdische Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Vortrag beleuchtet die Geschichte der Schwaaner Geschichte.

Die Förderung des Wissens über die vielgestaltige Geschichte der Stadt Schwaan und dessen Weitergabe bildet seit Jahren eine wichtige Facette der Tätigkeit des Schwaaner Kulturfördervereins, eingeschlossen die Geschichte jüdischer Existenz in der Region und der Stadt.

Ein markanter historischer Zeuge ist der in Resten erhaltene jüdische Friedhof in Schwaan. Aber nicht nur die „stummen Zeugen“ sollen gegen das Vergessen in Schwaan arbeiten. Und genau aus diesem Grund hat der Schwaaner Kulturförderverein jetzt in Kooperation mit dem Max-Samuel-Haus Rostock ein Gesprächsrunde organisiert. Thema sind die Zeugnisse jüdischen Lebens in Schwaan. Die Veranstaltung ist für den 15. Mai geplant und wird um 19 Uhr im Schwaaner Kunstmuseum eröffnet werden.

Es geht um Fragen wie beispielsweise: Seit wann siedelten Juden in Schwaan? Wer waren sie und womit haben sie ihr Leben bestritten? Welche Spuren haben sie hinterlassen? Wie lassen sich städtische Verhältnisse in die jüdisch-deutsche Kulturgeschichte der Region einordnen? Was kann uns der Restfriedhof Schwaan über jüdische Begräbniskultur und Totengedenken erzählen? Welche Anziehungskraft besitzen die Grabsteine aus früher Zeit für die Malerei?

„Zu diesen Fragen äußern sich Sachverständige wie Ortschronist Fritz Luckmann, Kulturwissenschaftlerin Katharina Hoba vom Rostocker Max-Samuel-Haus, Kunsthistorikerin und Malerin Lisa Jürß und Germanistin Hella Ehlers. „Wir alle möchten mit den Gästen ins Gespräch kommen“, kündigte Hella Ehlers vom Schwaaner Verein an.

Mit kleinen musikalischen Beiträgen werden zudem Schüler der Regionalschule Prof.-Franz-Bunke-Schule Schwaan die Veranstaltung bereichern, ergänzte sie.

Der Eintritt für die Veranstaltung in der Schwaaner Mühlenstraße 12 ist frei, allerdings seien Spenden stets willkommen, so Ehlers.

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