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Bundesprojekt Mehrgenerationenhaus : Schwaaner gründen Netzwerk

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Stadt, Vereine und Einrichtungen schließen sich zusammen

von
erstellt am 11.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Das Netzwerk Schwaan wurde gestern gegründet. Ziel der Vertreter von Vereinen, Einrichtungen und der Stadt ist es, das Angebot für die Einwohner, egal welchen Alters, zu koordinieren und gemeinsame Projekte anzuschieben. Dafür wurden der Stadt für die kommenden vier Jahre Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus“ in Aussicht gestellt. Bereits am 1. März soll das Projekt beginnen.

Auch wenn die Stadt noch keinen zentralen Ort für alle Generationen hat, habe des Bundesministerium signalisiert, dass sie mit den in Schwaan entwickelten Ideen mitgehen werde, informierte Dirk Antelmann. Und die besteht darin, auf dem Weg zum Campus der Generationen bereits jetzt die Angebote der verschiedenen Einrichtungen zu koordinieren und weitergehende gemeinsame Projekte zu entwickeln. So sitzen beim Netzwerk die Stadt, der Schulförderverein, der Seniorenklub und der Jugendklub ( Träger von beiden ist das DRK) sowie die Bürgerbegegnungsstätte des Vereins Bürger für Schwaan an einem Tisch.

„Das Programm ist die Hülle, die wir nun mit Leben erfüllen müssen“, sagte Schulleiter Hans-Ulrich Pabusch. Dabei gehe es ihm um Kontinuität. Es seien solche Projekte zu entwickeln, die nachhaltig seien. „Wir müssen nicht jedes Jahr etwas neues erfinden, sondern die Dinge fortsetzen“, so der Schulleiter.

Dem pflichtete Hauptamtsleiter Dirk Antelmann bei. „Es geht nicht darum, Luftschlösser zu bauen, sondern Dinge anzuschieben, die realistisch sind.“ Dabei hat Antelmann schon den Campus der Generationen im Blick, der künftig verschiedene Einrichtungen vereinen wird. Dabei sei wichtig, dass auch jeder Partner des Netzwerkes seine Eigenständigkeit behalte, hatte zuvor Bürgermeister Mathias Schauer betont.

Bereits im Vorfeld der gestrigen Netzwerk-Gründung hatten Vertreter der städtischen Einrichtungen erste Ideen entwickelt. Wichtig sei, dass sich das Netzwerk jährlich für ein Leitprojekt entscheidet, sagte Maren Lüth von der Prof.-Franz-Bunke-Schule. Daneben könnten viele kleine Projekte angeschoben werden. Eine dieser Ideen ist zum Beispiel ein Theaterstück up Platt, an dem sich Schüler genauso beteiligen wie ältere Einwohner von Schwaan.

Bereits vorbereitet sei eine Internetpräsentation, bei dessen technischer Umsetzung der ehemalige Schüler Jakob Rese eine wichtige Stütze ist, so Maren Lüth. Nun komme es darauf an, dass alle Netzwerk-Partner diese mit Inhalten füllen. Das wäre ein erster Schritt, die Angebote der einzelnen Einrichtungen zu vernetzen.

In der Stadtverwaltung wird sich zudem eine Mitarbeiterin ab 1. Februar mit um die Koordination zwischen den Netzwerkpartnern kümmern. Denn in Schwaan werden beim Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus andere Wege beschritten. In anderen Städten seien Vereine und Verbände Träger des Programms. „Hier in Schwaan ist es die Stadt, die das Ehrenamt unterstützen wird“, sagt Mathias Schauer. Bereits in 14 Tagen wollen sich die Teilnehmer erneut treffen, um dann erste konkrete Projekte ins Auge zu fassen.

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