Künstlerkolonie nutzen : Schwaan will Tourismus stärken

Was wäre Schwaan ohne die Künstlerkolonie?

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12. Dezember 2018, 20:38 Uhr

Neben der Warnow und der mittelbaren Nähe zur Ostsee ist die Künstlerkolonie ein touristisches Schwergewicht – oder soll es zumindest werden.

Erst kürzlich wurde das Künstlercafé Schröder eingeweiht. Ziel ist es, neben finanziellen Eigenabsichten des Cafés, Menschen auf das Kunstmuseum hinzuweisen. Replikate von Bildern, die im Museum hängen, sollen neugierig und einen Besuch in der Kunstmühle schmackhaft machen. Und nun will die Stadt Schwaan eine weitere Möglichkeit beim Schopfe packen, den Tourismus zu stärken. Es ist gar die Rede davon, Schwaan und die umliegenden Gemeinden als „(kultur)touristische Destination zu etablieren“, wie es in der Beschlussvorlage heißt, mit der sich heute Abend die Stadtvertreter beschäftigen. Der Kunstpfad soll erneuert beziehungsweise ausgebaut werden. Die bestehenden zehn Tafeln sollen auf Vordermann gebracht werden, fünf neue hinzukommen. Die Tafeln sollen eine „kulturtouristische Route etablieren.“ Besondere Punkte wie „Gastronomie, Orte zeitgenössischer Kunst etc.“ sollen beworben werden. Kosten soll das ganze etwas mehr als 24 300 Euro, wovon knapp 22 000 Euro aus Leadermitteln stammen würden. Wie es mit dem Kunstpfad weitergeht, das haben die Stadtvertreter nun in der Hand. Die öffentliche Versammlung findet heute ab 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses II in der Kirchenstraße statt. Neben dem Kunstpfad geht es unter anderem um eine Fotovoltaikanlage im Gewerbegebiet, Haushaltsangelegenheiten und die Vergabe von sechs Bauleistungen für den Campus der Generationen. Außerdem wird Bürgermeister Mathias Schauer (UWS) nach seiner Wiederwahl für seine zweite Amtszeit ernannt und verteidigt.

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