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Bützower Zeitung

20. Oktober 2017 | 05:41 Uhr

bützow : Schulen helfen bei der Jobsuche

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bei der Studien- und Ausbildungsmesse konnten sich Bützower Jugendliche gestern Abend über mögliche Berufswege informieren

von
erstellt am 16.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Was möchte ich später einmal werden? Mit dieser Frage setzten sich die Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der Käthe-Kollwitz-Schule gestern besonders intensiv auseinander. Grund dafür war die Studien- und Ausbildungsmesse, die beide Einrichtungen gemeinsam ausrichteten. Insgesamt 45 Aussteller aus der ganzen Region und darüber hinaus waren zu der Veranstaltung gekommen, um den Schülern ihre Betriebe und Bildungswege vorzustellen. „Solche Informationsmöglichkeiten hat man nicht jeden Tag“, sagte Birgit Samland, Schulleiterin des Gymnasiums.

Neben lokalen Ausstellern wie der Tischlerei Rossnagel oder der Warnow-Klinik standen auch Mitarbeiter der Universität Rostock, der Industrie- und Handelskammer sowie der Arbeitsagentur Rede und Antwort. So konnten sich die Schüler über mehr als 100 Berufe informieren.

Die Schüler der Regionalen Schule sind besonders gezielt an die Messe herangegangen. „Sie sind dazu angehalten, sich hier bei den Betrieben nach Ausbildungswegen zu erkundigen“, sagt Kerstin Düntsch, die an der Schule das Fach Arbeit, Wirtschaft, Technik (ATW) unterrichtet. Besonders in Klasse 9 und 10 werde darauf Wert gelegt, dass die Schüler schon vorgefertigte Bewerbungsunterlagen zur Hand haben. „Einige haben diese auch zur Messe mitgebracht“, sagt Kerstin Düntsch. Im Vorfeld der Ausbildungsmesse hätten die Jugendlichen gelernt, wie sie auf die Betriebe zugehen.

Viele Jugendliche wurden gestern von ihren Eltern begleitet. So auch Jonas Vock, der mit seinen 13 Jahren zwar noch etwas früh dran ist mit der Ausbildungssuche, sich aber schon über mögliche Praktika informieren wollte. „Man weiß gar nicht, was es alles gibt. Deswegen ist es gut, dass auf der Messe die vielen verschiedenen Wege vorgestellt werden“, sagt sein Vater Matthias Vock.

Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Christian Grüschow. In seinem Grußwort gab er den Schülern den Rat mit auf den Weg, sich bei der Berufswahl Zeit zu nehmen und bewusst an die Entscheidung heranzugehen. „Ihr müsst später schließlich 40 bis 50 Jahre lang arbeiten“, so Grüschow. Aber auch Unentschlossenen machte er Mut: „Es gibt so viele Möglichkeiten, da ist es auch nicht schlimm, wenn man sich umentscheidet.“

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