Schwaan : Schüler erhalten Preis in Berlin

Freuen sich über den Preis: Willi Langer, Lilly Piehl, Tom Arx, Merle Ott, Ida Glaß und Maurice König (von links).
Freuen sich über den Preis: Willi Langer, Lilly Piehl, Tom Arx, Merle Ott, Ida Glaß und Maurice König (von links).

Siebtklässler aus Schwaan erzielen den zweiten Platz bei einem landesweiten Wettbewerb

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18. Dezember 2018, 12:00 Uhr

Mit einem zweiten Platz beim landesweiten Wettbewerb der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern sind sechs Schüler aus Berlin nach Schwaan zurückgekehrt. Zusätzlich zum Preis, Urkunde und einem Treffen in der Landesvertretung in der Bundeshauptstadt gab es einen Scheck über 750 Euro.

Wie dieses Geld verwendet wird, sei noch nicht klar, berichtet die Lehrerin Maren Lüth. Angedacht ist es, dass die Kinder aus der Regionalen Schule etwas gemeinsam mit den Schwaaner Senioren unternehmen. Das war auch von Anfang an das Ziel des Projekts, denn die Jugend und die Senioren sollten sich kennenlernen, bevor im nächsten Jahr der Campus der Generationen als Anbau an die Franz-Bunke-Schule entsteht. „Dann werden wir gemeinsam lernen, leben und arbeiten“, sagt Maren Lüth.

Die Siebtklässler aus Schwaan sind also bereits in diesem Jahr unter dem Motto „Eine Klasse mischt sich ein“ gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus auf die Senioren zugegangen. Mehrere Veranstaltungen haben die Kinder mit dem Seniorenclub unter Leitung von Anne Noberats hinter sich. Beispielsweise fertigten sie mit den älteren Menschen gemeinsam Servietten und Tischläufer an, die auf dem Heringsmarkt verkauft wurden. Auf einer Kremserfahrt besuchten sie den Hof Hobel-Meiners in Horst. Dabei erlebten sie die Geburt eines Kalbs und kamen wie bei den anderen Treffen miteinander ins Gespräch. Maurice König kann sich noch gut an diesen Tag erinnern. Auch daran, dass alle Nahrungsmittel der Essens vom Hof selber stammten.

Die Siebtklässlerin Ida Glaß berichtet, die Senioren seien sehr freundlich und erzählten gern Geschichten über ihre eigene Kindheit und überhaupt darüber, wie das Leben früher ausgesehen hat. Willi Langer kann das nur bestätigen.Er kenne Senioren über seiner Mutter und eine Tagespflege in Rostock.

Gefragt nach den Eindrücken bei der Preisverleihung in der Hauptstadt, nennt Lilly Piehl die Ausstellung aller ausgewählten Projekte. Es sei interessant gewesen, was andere auf die Beine gestellt haben.

Ein weiterer Grund für die Auszeichnung in Berlin war das Engagement Tom Arx` im Jugendparlament. Er organisierte Veranstaltungen wie die Kinder- und Jugenddisco im AUZ mit und sorgte bei der Grundsteinlegung für den Campus mit anderen für die Technik.

Übrigens hatte die Lehrerin Petra Paul, die zugleich Vorsitzende des Schulfördervereins der Prof.-Franz-Bunke-Schule in Schwaan ist, das Projekt bei der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V zum Wettbewerb angemeldet. Es hat sich gelohnt.

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