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Regionale Schule Bernitt : Schüler bringen ihre Ideen ein

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Eine umfassende Präsentation über die Erneuerung der Außenanlagen der Bernitter Schule ist am 14. April geplant

von
erstellt am 07.Apr.2016 | 10:00 Uhr

Die Amtsschule in Bernitt bekommt noch in diesem Jahr ein völlig neues Gesicht. Die Außenanlagen rund um die Regionale Schule mit Grundschule in Bernitt werden komplett überarbeitet. Am Donnerstag, 14. April, bekommen Interessierte aus der gesamten Region einen Einblick, was hier entstehen soll. In der Aula der Schule gibt es ab 16 Uhr eine Präsentation in der das Vorhaben umfassend vorgestellt wird. „Ziel ist es, vorzustellen, was sich dort alles verändern wird“, sagt Bernitts Bürgermeisterin Birgit Czarschka.

Dabei durften auch die Schüler ein Wörtchen mitreden. „Wir haben im Vorfeld alle Schüler dazu befragt, was sie für Vorstellungen haben“, berichtet Schulleiter Mirko Murk. Bei einer großen Schulversammlung, bei der auch die zuständigen Architekten anwesend waren, erfuhren die Jungen und Mädchen mehr über das Vorhaben.

Die Klassensprecher präsentierten anschließend ihre Ideen und Wünsche. Beispielsweise möchten die Schüler der vierten Klassen gern eine Kletterwand. „Jetzt soll es ein Baumhaus mit Kletterwand geben“, freut sich Mirko Murk, dass die Architekten die Anregungen aufgenommen haben. Auch ein Bodentrampolin wurde nachträglich in die Planung eingefügt, ebenso ein Tunnel. Sogar an bunte Mülleimer dachten die Jungen und Mädchen. „Dass Kinder überhaupt einen Blick dafür haben. Da war ich selbst sehr überrascht“, so der Schulleiter. Um die Ideen der Schüler zu berücksichtigen, wurden andere Maßnahmen zurückgestellt.


Arbeiten beginnen mit den Sommerferien


Es wurde Zeit, dass sich hier etwas tut: „Dort ist seit der Wende kaum etwas gemacht worden“, sagt Birgit Czarschka. Nun nimmt das Amt 350  000 Euro in die Hand, um die Grünflächen nach einem modernen Konzept umzugestalten. Zwar wurde das Projekt im Leader-Programm zur Entwicklung ländlicher Räume nicht berücksichtigt, profitiert aber aus dem Fördertopf zur Dorferneuerung des Landkreises. Die Förderung wurde schließlich auf 65 Prozent festgelegt und lag damit deutlich unter den Erwartungen.

In einer Eilentscheidung entschieden sich die betroffenen Bürgermeister für das Projekt und nahmen den höheren Eigenanteil in Kauf. Dieser beträgt fast 130  000 Euro. Um Kosten zu sparen wurden im Vorfeld bereits Vorbereitungen in Eigenregie durchgeführt. Birgit Czarschka hat zudem alle Feuerwehren aus den Gemeinden ins Boot geholt, um beispielsweise die Zäune zu Baubeginn zu entfernen. „Das ist ein großer Kostenpunkt, der uns erspart bleibt“, sagt sie. Sie hofft, zusätzliche Gelder generieren zu können, „um die Gemeindekassen nicht so sehr zu belasten.“

Schon jetzt sind regelmäßig Projektbeteiligte vor Ort, beispielsweise, um Bodenproben zu nehmen. „Unser Boden sieht gut aus“, sagt Schulleiter Mirko Murk und lacht. Die eigentliche Bauphase soll bereits im Juli beginnen, damit nach den Sommerferien das Gröbste geschafft ist. Im Oktober soll dann gleichzeitig mit der Feier anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Schule der Außenbereich mit einem Schulfest eröffnet werden.

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