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Aufbau-Tagebuch : Schon jetzt 11 000 Euro für Bützow

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Heute und morgen Benefiz-Konzert mit 16 Bands auf dem Schlossplatz.

von
erstellt am 28.Mai.2015 | 20:00 Uhr

Mit einer solchen positiven Resonanz haben Kai Schaurich und sein Team von der Veranstaltungsagentur MDS Events aus Sternberg nicht gerechnet, als sie vor drei Wochen gemeinsam mit Ricarda Nehrkorn aus Güstrow zu einem kleinen Benefiz-Konzert aufriefen. „Wir dachten an eine kleine Party, wollten unseren Beitrag leisten, aber als wir unsere Idee auf Facebook verbreiteten, war der Zuspruch groß“, erzählt Schaurich.

Schon in den ersten Stunden seien hunderte von Zusagen und Angeboten von Bands und Sponsoren eingegangen – schnell war klar, dass das eine zweitägige Veranstaltung werden würde. Inzwischen steht das Programm – 16 Bands sowie viele Unterhaltungskünstler sind auf dem Weg in die , von einem Tornado der Stärke F3, gezeichneten Kleinstadt. „Alle spenden ihre Auftrittsgage für diesen guten Zweck. Das macht uns wirklich stolz“, sagt Kai Schaurich.

Mit dabei sind auch StereoHerz aus Güstrow, die in der vergangenen Woche ihr Debüt-Album auf den Markt brachten. „Wir sind gern in Bützow mit dabei. Bützow ist ein Teil unserer Heimat. Was dort passiert ist, hat uns sehr berührt. Keine Frage, dass wir unseren Beitrag zur Soforthilfe in der eigenen Heimatregion leisten möchten“, sind sich die beiden Sänger Christin Cioma und Sven Fabrice Friedrich einig.

Nicht zuletzt ihrer Unterstützung ist es zu verdanken, dass bereits 989 Eintrittskarten für die Konzerte am Freitag und Sonnabend verkauft worden sind. „20 000 Euro für Bützow waren unser Ziel – ganze 11 000 Euro sind bis jetzt schon erreicht“, verrät Kai Schaurich stolz. Die Einnahmen kommen, dass versprechen die Veranstalter, die im engen Kontakt mit Bützows Bürgermeister Christian Grüschow stehen, zu 100 Prozent den Tornado-Opfern zugute.

„Wir freuen uns das dieses Projekt so gut angenommen wird. Besonders auch, weil es unser erstes Großevent sein wird. Da sind wir schon ein bisschen aufgeregt“, sagt Schaurich. In den vergangenen Nächten habe er nie mehr als fünf Stunden Schlaf gefunden, aber das wird sich am Ende auszahlen. „Wir freuen uns , dass wir unseren Beitrag leisten können“, sagt Schaurich.
 

Wann welche Band spielt, lesen Sie am Freitag in unserer Printausgabe.

 

 


 

 

 

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