Verkehr : Schluss mit der Buckelpiste

Schlagloch an Schlagloch reiht sich auf dem Landweg zwischen Qualitz und Katelbogen. Der Weg ist in einem katastrophalen Zustand. Sofern es Fördermittel gibt, soll sich das aber nun ändern.
Schlagloch an Schlagloch reiht sich auf dem Landweg zwischen Qualitz und Katelbogen. Der Weg ist in einem katastrophalen Zustand. Sofern es Fördermittel gibt, soll sich das aber nun ändern.

Gemeinde Baumgarten beschließt Neubau des Weges zwischen Katelbogen und Qualitz / Gesamtvolumen: circa 600 000 Euro

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21. November 2017, 05:00 Uhr

Der Weg zwischen den Dörfern Katelbogen und Qualitz ist in keinem guten Zustand. So gut wie jedes Jahr muss die Gemeinde Baumgarten Geld in die Hand nehmen, um die Löcher auf der Fahrbahn zu stopfen. „Es gibt seit Jahren Probleme“, sagt Bürgermeisterin Astrid Peters. „Die Ausbesserung des Ortsverbindungsweges (...) erfolgte nach Bedarf mit Schotter, Kies und Sand“, heißt es in der Beschlussvorlage, mit der sich Baumgartens Gemeindevertreter auf der jüngsten Sitzung befassten. Zu einer längerfristigen Verbesserung führten die vielen kleinen Maßnahmen nicht. Deswegen reagiert die Gemeinde nun und will den Weg komplett neu ausbauen.

Der knapp 2,5 Kilometer lange Weg soll nach Willen der Gemeindevertretung in Betonspuren gebaut werden. „Dadurch wird die Erreichbarkeit der anliegenden Wohngrundstücke sowie der land- und forstwirtschaftlichen Flächen erreicht“, heißt es in der Beschlussvorlage weiter.

Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich ersten Schätzungen zufolge auf circa 604 000 Euro. Die Gemeinde stellte einen Antrag auf 75-prozentige Förderung, sodass ein Eigenanteil von 151 000 Euro verbliebe. Ohne die Fördermittel wird allerdings aus dem Vorhaben nichts, da die Gemeindekasse eine Investition von 600 000 Euro nicht allein stemmen kann.

Sollte der Bescheid eintreffen und der Bau beginnen, dürften auch einige Anwohner froh sein. Denn laut Astrid Peters habe es immer wieder mal Nachfragen bezüglich des Weges gegeben. Wann die Arbeiten beginnen, müsse der Dialog mit den Landwirten ergeben. Zu landwirtschaftlichen Hochzeiten werden die Arbeiten nicht stattfinden. Der Juni würde sich anbieten, so Peters.

Wenn der Weg fertig sein sollte, ist mit den kleckerweisen Investitionen Schluss. Das hofft zumindest die Gemeinde. „Wenn das schon 600 000 Euro und mehr kostet, sollte der Weg schon 20 oder 25 Jahre halten“, so die Bürgermeisterin.

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