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Bützower Zeitung

19. August 2017 | 17:05 Uhr

Bützow : Schlossplatz soll schöner werden

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Ausschüsse berieten über Neugestaltung des Areals

Der Schlossplatz wirkt irgendwie verloren, die unmittelbare Umgebung ebenso und den Rosengarten haben Unwetterschäden in den letzten Jahren zumindest nicht ansehnlicher gemacht. Das alles soll sich jetzt ändern.

Das Projekt zur Neugestaltung des Schlossplatzareals wird am Montag vermutlich eine wesentliche Hürde nehmen. Dann nämlich fällen die Stadtvertreter eine grundsätzliche Entscheidung zum Gestaltungsplan.

In den Ausschüssen wurde in dieser Woche bereits darüber beraten und eine Beschlussempfehlung ausgesprochen.

Bauamtsleiterin Doris Zich merkte an, dass in der Überarbeitungsphase zwei Veränderungen eingearbeitet wurden. So entfalle die Wegeführung zwischen Grundschule und Pflegeheim, „weil die nicht realisierbar ist“, erklärte sie in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses.

Eine weitere Anpassung wurde hinsichtlich der Stellplätze vorgenommen. „Das kann man auch im Nachgang einarbeiten“, begründete Zich. So bleibe zu klären, wie die Parkplatzsituation final geklärt werden soll. Am ehemaligen Möbelhaus ist beispielsweise ein Parkplatz vorgesehen. In der späteren Detailplanung sei dann aber zu klären, ob Parkpaletten oder eine normale Parkplatzgestaltung umgesetzt werden. Hier viele Stellplätze unterzubringen „würde Spielraum an anderen Flächen geben“, gab Zich zu bedenken. Insgesamt würden etwa 80 Parkplätze benötigt.

In diesem Zusammenhang kam es auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses auch zu einer Diskussion über die Parkplatzsituation insgesamt in der Altstadt. Jörg Krone (Unabhängige Bützower Bürger) warf die Frage auf, ob es nicht sinnvoll sei, festzustellen, wie viele Stellplätze es in der Altstadt überhaupt gebe. An einer Stelle würden Plätze durch Baumaßnahmen entstehen, anderenorts verschwinden. Und niemand wisse wirklich, wie viele Stellplätze eigentlich vorhanden sind.

Allerdings kam in der Diskussion das Gegenargument auf, dass eine Bedarfsanalyse sinnvoller wäre, nämlich festzustellen, wie viele Stellplätze denn eigentlich gebraucht würden.

Doch zurück zur geplanten Neugestaltung des Schlossplatzareals. Der erste von insgesamt fünf Bauabschnitten des Großprojektes wird der „Park am Schlossplatz“. Geplant ist, den Rosengarten völlig neu zu gestalten und eine hohe Aufenthaltsqualität und verschiedene Angebote zu schaffen.

Der Entwurf des Architekturbüros Arge Fiegl + Jahnke aus Berlin, die den Ideenwettbewerb für sich entscheiden konnten, sieht unter anderem vor, das Warnowufer – die Kante beträgt etwa 150 Meter – in diesem Bereich naturnah zu modellieren.

Auch besondere Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsorte direkt an der Warnow stellen sich die Architekten vor. Der vom Tornado völlig veränderte Rosengarten soll mit der Neugestaltung neu bepflanzt werden – jedoch unter Berücksichtigung des Extremwetterereignisses vor über einem Jahr. Die vorhandenen Stellplätze sollen trotz Neugestaltung des 15 000 Quadratmeter großen Areals erhalten bleiben. Die Kosten belaufen sich auf etwa eine halbe Million Euro. „Die Mittel sind jetzt im Haushalt eingestellt“, informierte Zich abschließen.

Konkret wird es am kommenden Montag, dem 11. Juli, in der Stadtvertretersitzung ab 19 Uhr im Sitzungssaal. Dann stellen Marek Jahnke und Marcus Fiegl vom Planungsbüro das Projekt sowie den ersten Bauabschnitt vor und beantworten Anfragen des Gremiums.

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erstellt am 07.Jul.2016 | 12:00 Uhr

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