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Bützower Zeitung

24. November 2017 | 12:28 Uhr

Rühn : Sanierung des Klosters geht weiter

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mit der Förderung aus dem Leader-Programm können die südlichen Giebel der Anlage in Rühn wieder instand gesetzt werden

svz.de von
erstellt am 16.Dez.2015 | 17:58 Uhr

Nachdem der Klosterverein Rühn vor Kurzem die Zusage von Leader-Mitteln bekommen hat, stehen die nächsten Schritte der Sanierung bereits fest. Die Arbeiten an der Außenfassade beginnen im kommenden Jahr. Konkret geht es um die Giebel, die zur Südseite zeigen. „Sie werden beide komplett eingerüstet“, sagt Hans-Georg Harloff, Vorsitzender des Klostervereins. Die Maßnahmen umfassen die Sanierung des Putzes sowie die Erneuerung der Fensterbänke und -scheiben.

In welchem Ausmaß die Fassade saniert wird, entscheidet sich erst nach dem Start der Arbeiten. „Wenn der Putz freigelegt ist, entscheiden wir, ob wir ihn erneuern oder doch so lassen“, sagt Harloff. Ginge es nach dem Willen des Vereins, würde der alte Putz bleiben. „Wir möchten so weit wie möglich die alte Klosteransicht zeigen“, so der Vereinsvorsitzende. Ob das am Ende möglich ist, hängt letztlich vom Zustand ab.

Während die äußeren Arbeiten von professionellen Firmen umgesetzt werden, organisiert der Verein die Instandsetzung der Innenräume zu großen Teilen selbst. Das betreffe unter anderem die Infrastruktur, also Strom und Wasser, so Harloff. Realisiert würden solche Arbeiten oft durch Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder. „Wir hatten schon sehr viele davon.“

Auch die Nutzungsmöglichkeiten, die sich an der Südseite ergeben, hat der Klosterverein schon im Blick. Möglich wäre zum Beispiel ein Durchgang zur Schänke, sodass der Außenbereich für deren Betreiber als Gästeterrasse genutzt werden kann, sagt Hans-Georg Harloff. „Am Ende ist für uns besonders wichtig, dass die Pächter bei uns gute Bedingungen haben. Sie müssen ja ihr Geld verdienen“, so Harloff.

Wann genau die Sanierungsarbeiten beginnen, steht noch nicht fest. „Wir haben den Zuwendungsbescheid noch nicht“, sagt Hans-Georg Harloff, Vorsitzender des Klostervereins. Jetzt werde geprüft, ob der vorzeitige Baubeginn beantragt werden kann. Wird diese bewilligt, kann es sehr schnell gehen. „Theoretisch könnten die Arbeiten schon im März beginnen. Damit ist dann auch wieder ein großer Schandfleck ausgebessert“, so Hans-Georg Harloff.

Mit den Arbeiten an den Giebeln sind die Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Kloster aber längst nicht abgeschlossen. Auf lange Sicht wollen die Vereinsmitglieder noch viele Ideen umsetzen. So gebe es den Plan, einen alten Tordurchgang am südlichen Teil des Gebäudekomplexes wiederherzustellen, erzählt Harloff. So wären der Klosterhof und das Areal auf der Rückseite des Gebäudekomplexes miteinander verbunden werden.

Auf diese Weise könne auch das Areal für Veranstaltungen wie den Adventsmarkt vergrößert werden, sagt Harloff. Ob und wann dieser Plan umgesetzt wird, ist bislang jedoch nicht klar.

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