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Bützower Zeitung

18. Oktober 2017 | 02:32 Uhr

Rühn : Rühner Geschichte zerrt an Nerven

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die Betroffenen haben ihr Schweigen erneut gebrochen. Ihre einzige Bitte: Mitarbeiter und Anwohner sollen die Erinnerungen nicht ersticken.

Es ist eines der schwierigsten Themen. Auch wenn Jahrzehnte ins Land gegangen sind, klaffen bei einigen Betroffenen noch tiefe Wunden. Die Vorkommnisse in den ehemaligen Jugendwerkhöfen und Kinder- sowie Jugendheimen haben Menschen bis heute gezeichnet, auch gebrochen. Nicht alles war schlecht, heißt es selbst von einigen Betroffenen. Doch die dunkle Seite gab es eben auch. Und genau die versucht Anne Drescher, die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Stasi-Unterlagen, nun wieder zu einem Thema zu machen. Denn es besteht Redebedarf. Wenn auch nicht bei jedem einzelnen.

Mittlerweile haben sich bei ihrer Behörde 1700 ehemalige Heim- beziehungsweise Jugendwerkhof-Bewohner gemeldet.

 

Einige von ihnen waren auch am Donnerstag in Rühn. Was sie fordern und was sie bewegt, lesen Sie in unserer Bützower Lokalausgabe der Schweriner Volkszeitung vom 1. Februar und im ePaper.

 

 

Katja Müller

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