Rückschlag im Abstiegskampf

Fußball-Kreisoberliga, Staffel I: SV Reinshagen – FSV Rühn 5:1 (1:0)

Unter Wert verkauften sich die Kreisoberliga-Fußballer des FSV Rühn beim SV Reinshagen. Die Mannen um Trainer Maik Wegner verloren in Unterzahl mit 1:5 (0:1). „Sehr ärgerlich. Das Ergebnis ist einfach zu hoch“, sagt Wegner.

Gerade in der ersten Halbzeit attestiert der FSV-Coach seinen Schützlingen eine ordentliche Vorstellung. Sie gingen konzentriert zu Werke und ließen in der Defensive fast nichts zu. Stattdessen hatte Rühns Angreifer Patrick Schulz die erste Chance des Spiels. Nachdem er bereits den Reinshäger Schlussmann umkurvte, wurde sein Schuss aus spitzem Winkel vor der Torlinie geklärt. Dann leisteten sich die Gäste doch eine Unachtsamkeit und gerieten prompt in Rückstand. In der 25. Minute agierten die Rühner am eigenen Strafraum zu passiv und ließen einen Reinshagener zu viel Platz, der noch eine Haken schlug und dann die Lücke zum 1:0 fand. Dies war einer der ganz wenigen Höhepunkte in Abschnitt eins. Ansonsten herrschte viel Leerlauf, wenngleich die Gäste leichte Feldvorteile verbuchten.

In der zweiten Hälfte kam die FSV-Elf allerdings von ihrem Kurs ab. Sie kam einfach weniger in die Zweikämpfe und geriet deshalb mehr unter Druck. Dennoch war das 2:0 der Hausherren vermeidbar, weil Rühns Torhüter Tommy Reichrath einen Eckball direkt ins Netz fliegen ließ (59.). Für die Gäste kam in dieser Phase alles zusammen. Zunächst musste Innenverteidiger Tom Dittmann gegen seinen Ex-Klub mit einer Schulterverletzung vom Platz (59.), dann gelang Schulz wenig später der Anschlusstreffer (62.). Nur eine Minute später sah Werner Grundmann nach einem taktischen Foul am eigenen Strafraum die Ampelkarte, sodass auch der zweite Innenverteidiger nicht mehr dabei war. „Wir haben dann umgestellt, doch die Lücken wurden einfach zu groß“, sagt Maik Wegner. Spätestens nach dem 3:1 durch Christian Meyer war die Partie entschieden (71.). Der FSV zeigte dann Auflösungserscheinungen und suchte taktisch undiszipliniert weiter den Weg nach vorne. „Das müssen meine Spieler einfach kapieren, dass es so nicht geht“, sagt Wegner. Einfache Abspielfehler im Aufbau und eine mangelhafte Abwehrarbeit führten dann zu guten Chancen der Gastgeber. Während sich Reichrath in dieser Phase mit einigen Paraden auszeichnete, machte er beim 4:1 keine gute Figur, als ihm ein eher harmloser Schuss durch die Beine rutschte und ein Reinshagener im Nachsetzen das Leder über die Linie drückte (88.). Beim 5:1 war er dann wieder machtlos (90.).

„In der ersten Halbzeit haben wir Reinshagen das Leben noch schwer gemacht. Die zweite Hälfte glich dann wieder einem Rückschlag“, sagt Maik Wegner.

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