Bützow : Rückkehr nach 50 Jahren

„Wir haben schon gestern zwei Stunden geklönt“, erzählt Doris Schmuhl, die mit Brigitte Dahlmann als Kinder gemeinsam in einem Haus im Ellernbruch gewohnt hatten.
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„Wir haben schon gestern zwei Stunden geklönt“, erzählt Doris Schmuhl, die mit Brigitte Dahlmann als Kinder gemeinsam in einem Haus im Ellernbruch gewohnt hatten.

Frauen und Männer der 10. Klasse des Jahrgangs 1965 der Bützower Rathausschule trafen sich wieder

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16. November 2015, 10:00 Uhr

Bützow „Der Name sagt mir was, aber dich erkannt ... ne, das hätte ich jetzt nicht.“ Dieser Satz schwirrte am Sonnabend über den Köpfen der Frauen und Männer, die sich im Hotel Am Markt trafen. Vor 50 Jahren, im Sommer 1965,  verließen sie die Schule. Nun gab es für einige das erste Wiedersehen nach diesen fünf Jahrzehnten.

Doris Schmuhl war zum Beispiel aus Neustrelitz angereist. „Es gab ja schon zwei, drei Klassentreffen. Doch da konnte ich nicht dabei sein“, erzählt sie. Da ihre Geschwister noch in Bützow wohnen, ist sie immer mal wieder hier. Dennoch freut sie sich nun  auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Mitschülern.  Zum Beispiel mit Brigitte Dahlmann. „Wir haben mal zusammen in einem Haus im heutigen Ellernbruch gewohnt“, erzählt Doris Schmuhl, die damals noch Mindt hieß.

„Das ist schon interessant, vor allem weil wir ja zuvor zwei Klassen waren“, sagt Dahlmann. Die Bützowerin gehört gemeinsam mit Sabine Stöcker und Gundula Linsel zu den Organisatoren dieses Klassentreffens. „Bis zur achten Klasse gab es zwei Klassen, die A und die B. In der neunten wurden wir dann zusammengelegt, weil ja einige zur EOS gegangen sind“, erklärt Gundula Linsel. Die B-Klasse hatte schon Wiedersehensfeiern  organisiert. Nun ist es das erste Mal mit allen zusammen.

Für den damals 22-jährigen Dieter Skroblien war es die erste eigene Klasse. „Ich habe sie von einem sehr erfahrenen Kollegen übernommen. Die Schüler waren gerade  mal sechs, sieben Jahre jünger. Ich war mächtig aufgeregt“, erinnert er sich an diese Feuertaufe als Junglehrer. „Aber wir sind am Ende wohl ganz gut miteinander klar gekommen.“

Dieter Skroblien zog Mitte der 1970er-Jahre beruflich nach Schwerin. Seit dem gab es keinen Kontakt mehr. Deshalb habe er die wenigen Bilder von damals hervorgeholt, um sich auf das Klassentreffen vorzubereiten. Doch erkannt habe er die wenigsten. Das konnten er und alle anderen an diesem Abend nachholen ...

Ralf Badenschier

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