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Bützow : Rosengarten nächstes Jahr neu gestalten

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Architekten sollen Gestaltungsentwurf für Schlossplatzareal überarbeiten / Diskussion in Fachausschüssen

von
erstellt am 08.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Bereits im nächsten Jahr könnte mit der Neugestaltung des Rosengartens begonnen werden. Das jedenfalls strebt Bützows Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) an. Doch bis dahin sind noch viele Planungen notwendig. In dieser Woche traf sich Grüschow mit den beiden Berliner Architekten, die den Wettbewerb zur Neugestaltung des Schlossplatzareals gewonnen haben.

Die Arbeiten des Architektenwettbewerbes sind gegenwärtig noch im Bützower Rathaussaal zu sehen, können dort auch weiterhin zu den Öffnungszeiten des Rathauses von jedermann angeschaut werden. Davon hätten einige Besucher Gebrauch gemacht. „Es sind nicht nur Bützower da gewesen, sondern Einwohner von umliegenden Gemeinden, mit denen ich gesprochen habe“, erzählt Bürgermeister Christian Grüschow.

Insgesamt hatten sich 15 Architekturbüros beziehungsweise Arbeitsgemeinschaften an dem Wettbewerb beteiligt. Eine Jury, zu der externe und einheimische Experten, aber auch zwei Stadtvertreter gehörten, entschied sich am Ende für den Entwurf der Architektengemeinschaft Fiegl und Jahnke aus Berlin.

Sie soll nun anhand der eigenen Arbeit, aber auch mit Elementen anderer Wettbewerbsbeiträge, einen überarbeiteten Gestaltungsentwurf erstellen. „Der soll dann im Mai und Juni in den Ausschüssen der Stadtvertretung beraten werden“, erklärt Christian Grüschow. Die Stadtvertretung selbst soll anschließend, voraussichtlich in der Juli-Sitzung entscheiden, wer mit den weiterführenden Planungen beauftragt wird.

Im Gespräch mit den beiden Architekten aus Berlin, hätten diese das Interesse bekundet, die Arbeiten in Bützow fortzusetzen. „Sie haben gerade ein Projekt an der Warnow in Rostock begleitet“, erklärt Christian Grüschow, hätten also schon gute Referenzen und auch die Kontakte zu den notwendigen behördlichen Stellen.

Wenn alles nach seinen Vorstellungen läuft, könnte mit den Ausführungsplanungen ab November begonnen werden, blickt der Bürgermeister voraus. Dann gibt es sicherlich auch die ersten konkreten Zahlen zu den Gesamtkosten. „Natürlich wird man das Konzept nicht mit einem Mal umsetzen können“, so Grüschow. Doch er wünscht sich, „dass wir 2017 mit dem ersten Bauabschnitt, dem Rosengarten, beginnen können“.

Dafür hat die Stadt bereits 250  000 Euro in den Doppelhaushalt 2016/17 eingestellt. Eine Summe, die bei Weitem nicht ausreichen wird, um die 15  000 Quadratmeter große Parkanlage am Rande der Altstadt zu einer grünen Oase mit Freizeitmöglichkeiten für jung und alt werden zu lassen. Von dem Drei- bis Vierfachen diese Summe sprach Grüschow im Sommer vergangenen Jahres. Deshalb setzt die Stadt auch auf Fördermittel.

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