Bützow : Rollifahrerin möchte einsteigen und entspannen

In einer engen Hebebühne wird Andrea Groß in ihrem Rollstuhl in den Zug „gehievt“. „Beim Aussteigen sogar rückwärts.  Das geht gar nicht“, sagt die Bützowerin.
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In einer engen Hebebühne wird Andrea Groß in ihrem Rollstuhl in den Zug „gehievt“. „Beim Aussteigen sogar rückwärts. Das geht gar nicht“, sagt die Bützowerin.

Andrea Groß ist verärgert / Nach Anbieterwechsel auf der Schiene ist ihre Mobilität wieder eingeschränkt

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14. März 2014, 19:02 Uhr

„Einsteigen und entspannen“ – Andrea Groß aus Bützow würde diesen Slogan der Deutschen Bahn gerne in die Tat umsetzen. Doch da hat sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Rollstuhlfahrerin ist stinksauer. Denn seit dem Fahrplanwechsel Ende 2013 kann sie nicht mehr so unbeschwert reisen, wie zuvor. Der Grund: Nicht mehr das Bahnunternehmen Ostseelandverkehr (Ola) ist im Einsatz, sondern wieder die Deutsche Bahn. Und die hat keine so modernen Reisezüge wie der Ola zuvor.

Bei den Reisewagen des Ola sei der Einstieg auf einer Höhe mit den Bahnsteigen, erzählt Andrea Groß. „Da bin ich mit meinem Rollstuhl einfach reingefahren. Heute bin ich nun wieder auf die Hilfe von Bahnmitarbeitern angewiesen. Die müssen meinen schweren Rollstuhl auf eine Hebebühne schieben. Da bin ich total eingeengt.“ Auch in den Waggons selbst sei alles viel zu eng.

Was die Rollstuhlfahrerin noch alles ertragen muss, lesen Sie in der Bützower Zeitung vom 15. März und im ePaper.

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