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Zepelin : Rivalitäten in den Dörfern gehen weiter

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

„Stein der Schande“ in diesem Jahr in Zepelin

svz.de von
erstellt am 10.Sep.2014 | 18:03 Uhr

Die Wettkampfbedingungen sind schon ungewöhnlich, doch richtig kurios wird es bei den Disziplinen. Denn beim Wettkampf „Stein der Schande“ geht es vor allem darum, die „Rivalitäten“ zwischen den umliegenden Gemeinden zu schüren. Dieser Wettkampf wurde vor geraumer Zeit ins Leben gerufen und findet von Jahr zu Jahr mehr Anklang in der Bevölkerung.

„In diesem Jahr konnten wir einige neue Gemeinden, Firmen und Gruppen zu diesem Wettstreit gewinnen, das Starterfeld wird immer größer“, erklärt Mitorganisator Martin Warning. „Wir als Zepeliner haben diesen Stein letztes Jahr in Tarnow zurück gewonnen und wollen diesen natürlich sehr gerne weiterreichen und laden alle Bürger der Region zu diesem amüsanten Wettstreit ein“, schiebt er hinterher.

Die Regeln beim „Stein der Schande“ sind klar. An erster Stelle steht, Spaß zu haben. Der Gewinner erhält ein 30-Liter Fass Bier und der Verlierer gewinnt den „Stein der Schande“. „Er darf ihn für ein Jahr mit nach Hause nehmen und sich ein neues Spielchen für das Jahr 2015 ausdenken und versuchen, diesen in einem lustigen Wettstreit wieder loszuwerden“, erklärt Martin Warning.

Die Regeln beim diesjährigen XXL-Turnier stehen ebenfalls schon fest. So hat alleinig der Schiri das Sagen. Gespielt wird auf einem riesigen Kickerfeld. Und dort sind Überschläge nach vorn und hinten sowie beim richtigen Kickern verboten.

Pro Team treten sechs Spieler und eine beliebige Zahl an Reservisten an. Einen Wechsel während eines Spieles gebe es nur im Todesfall, wirft Martin Warning scherzhaft ein.

Auf dem Plan sind derzeit zwei Staffeln zu je vier Mannschaften. Die Spielzeit beträgt acht Minuten und dann folgen die Spiele bis zum Finale. Gespielt wird in diesem Jahr auf Rasen. „Die Teilnehmer sollten also bitte an vernünftiges Schuhzeug und vielleicht einheitliche Kleidung denken“, erklärt er und verweist auf vorhandene Leibchen.

Momentan zeigt sich das Starterfeld recht bunt: Zepelin, die Zepeliner Bauern und Söldner, Oettelin, Groß Grenz, Tarnow, das Team Besecke, Klein Sien und Zepelin II treten den Kampf um oder besser gesagt gegen den „Den Stein der Schande“ an.

Wer sich das verrückte Spektakel nicht entgehen lassen möchte, der sollte am Sonnabend ab 9.30 Uhr auf dem Zepeliner Sportplatz an der Hauptstraße sein.

„Für alle Nichtwettkampfteilnehmer und hoffentlich recht viel Begleitpersonal wird es eine Hüpfburg, Kinderschminken, Zielübungen mit Laserwaffen und noch ganz viel mehr geben“, wirbt Martin Warning um reichlich Zuschauer und verspricht, dass es reichlich zu lachen geben wird.

Und hungrig oder durstig müsse auch niemand den Zepeliner Sportplatz verlassen. „Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir haben an Kaffee, Wasser, Brause, Bier, Kuchen, Eintopf mit Bockwurst und viele andere schöne Sachen gedacht“, versichert der Mitorganisator.

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