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Bützower Zeitung

19. Oktober 2017 | 07:42 Uhr

Bützow : „Riot Teddy“ startet durch

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mit tanzbaren Rock- und Popsongs wollen sich fünf junge Nachwuchsmusiker in der Region einen Namen machen

von
erstellt am 19.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Melancholische Texte, tanzbare Melodien und viel Leidenschaft für Musik: Mit dieser Mischung will die Band „Riot Teddy“ jetzt durchstarten. Seit Anfang des Jahres haben die Hobbymusiker Florian und Felix Schulz, Daniel Jäger, Robert Markfeld und Enrico Knuth gemeinsam Songs geschrieben und unzählige Stunden geprobt. Um ihre Gründung nun offiziell zu besiegeln, gaben sie in ihrem Proberaum am Sonntag ein kleines Konzert für Freunde und Bekannte. „Das ist der Startschuss, jetzt geht es so richtig los“, sagt Felix Schulz, der Schlagzeuger der Band.

Die jungen Musiker kennen sich fast alle seit ihrer Schulzeit in Bützow und haben schon vor der Gründung von „Riot Teddy“ gemeinsam Musik gemacht. Im Januar stieß Enrico Knuth dazu. „Wir haben einen Sänger gesucht und überall in der Region Plakate verteilt. Im Netz haben wir auch einen Aufruf gestartet“, erzählt Felix Schulz. Der Kontakt zu Enrico Knuth entstand schließlich über die Kleinanzeigen-Rubrik bei Ebay. Nachdem die fünf probeweise miteinander Musik gemacht hatten, stand fest, dass „Riot Teddy“ komplett ist. „Die Jungs waren begeistert von mir und ich fand es toll, wie sie zusammen spielen“, sagt Enrico Knuth.

Das Repertoire der Band umfasst mittlerweile sechs eigene Songs, fast alle davon in deutscher Sprache. Die Texte stammen zum größten Teil aus der Feder von Enrico Knuth. „Wenn ich erst einmal die Melodie habe, improvisiere ich einfach weiter“, erzählt er. Letztlich hätten aber alle Mitspracherecht. Und die Zusammenarbeit klappt gut. „Wir haben bei den Proben schonmal einen Song in fünf Minuten geschrieben“, erzählt Enrico Knuth.

Die Leidenschaft für Musik begleitet alle fünf schon sehr lange. „Wir haben das schon in der Schulzeit für uns entdeckt. Irgendwann wollten wir dann selbst Musik machen“, sagt Leadgitarrist Robert Markfeld. Daraus sei ein Hobby entstanden, dem sie alle über die Jahre treu geblieben sind. „Auch als Truppe hat uns das immer zusammengehalten“, fügt Felix Schulz hinzu.

Zum Proben kommen die fünf in der Regel nur an den Wochenenden. Unter der Woche haben sie mit Beruf, Ausbildung und Studium alle Hände voll zu tun. Den Weg zum Bützower Proberaum treten sie aber immer wieder gern an. „Das ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Es ist schön, dass wir das als Freunde zusammen machen“, sagt Felix Schulz. Es sei erfüllend, gemeinsam etwas Neues zu erschaffen. „Wenn man zum ersten Mal einen Song komplett durchgespielt hat, ist man einfach glücklich“, fügt Bassist Daniel Jäger hinzu.

Nachdem die Band in den vergangenen Monaten vor allem hinter verschlossenen Türen spielte, will sie nun die Musiklandschaft in der gesamten Region unsicher machen. Dabei ist ihnen jede Bühne recht. „Wir möchten uns für regionale Festivals bewerben, auf denen Nachwuchsbands auftreten können, würden aber auch gern auf privaten Veranstaltungen spielen“, sagt Felix Schulz.

Die Feuertaufe haben die Jungs mit dem gestrigen Konzert bereits hinter sich. Jetzt ist das oberste Ziel, ein größeres Publikum von „Riot Teddy“ zu überzeugen.

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