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Storch Heinar „Kapellen-Wettstreit“ : Riot Teddy aus Bützow holt den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Nachwuchsmusiker aus Bützow gewinnen Bandwettbewerb im Mau-Club

Junge Musiker aus ganz Mecklenburg-Vorpommern sind dem Klappern Storch Heinars gefolgt und haben sich zu seinem zweiten „Kapellen-Wettstreit“ angemeldet. Dessen Finale fand Freitagabend im Rostocker Mau-Club unter dem Motto „Nazis den Marsch blasen“ statt. Zu den fünf Bands gehörte auch Riot Teddy. Die Jungs, die alle aus Bützow stammen, hatten sich im März bei der Vorrunde in Güstrow für das große Finale qualifiziert.

Mit ihrem Auftritt eröffneten die Nachwuchsmusiker den Konzertabend am Freitag. Umjubelt von zahlreichen Fans, die Fahnen schwenkten und T-Shirts der Band trugen, gaben sie 20 Minuten lang ihre Songs zum Besten. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn das Publikum dich so anfeuert“, sagte Robert Markfeld nach dem Auftritt. Er übernimmt zur Zeit die Rolle des Sängers.

Über den Sieg entschied am Ende die Punktzahl, die sich aus den Stimmen der Jury und der Lautstärke des Jubels aus dem Publikum zusammensetzte. „Von der Jury haben wir drei Punkte bekommen, zwei Bands hatten vier, eine andere fünf Punkte“, erzählt Schlagzeuger Felix Schulz. „Da dachten wir, es wäre ein großer Zufall, wenn wir noch gewinnen.“ Am Ende entschied schließlich der Beifall des Publikums über den Sieg. Die Veranstalter maßen die Dezibelzahl für jede Band – und Riot Teddy ging als Gewinner hervor. „Es war ganz knapp. Wir haben uns riesig darüber gefreut“, sagt Felix Schulz.

Neben der Musik gab es am Freitag aber noch eine zweite wichtige Komponente: die politische Botschaft. „Wir müssen wirklich alle auf unsere Demokratie aufpassen und uns einbringen, damit Neonazis und Rechtspopulisten nicht Oberwasser bekommen und nicht in der Lage sind, die Gesellschaft zu spalten“, erklärt Julian Barlen, Mitbegründer der Initiative Storch Heinar, den inhaltlichen Kern des Band-Wettbewerbs.

Die Jungs von Riot Teddy können sich nun für einen von zwei Preisen entscheiden: einen Aufenthalt im Tonstudio oder einen Auftritt beim Festival „Laut gegen Nazis“.

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erstellt am 30.Mai.2016 | 05:00 Uhr

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