Bützow : Rettungsdienst bildet selbst aus

Sebastian Klaiber erlernt in der Rettungswache Bützow drei Jahre den neuen Beruf des Notfallsanitäters.
Sebastian Klaiber erlernt in der Rettungswache Bützow drei Jahre den neuen Beruf des Notfallsanitäters.

Sebastian Klaiber aus Bützow wird Notfallsanitäter statt Rettungsassistent / DRK schafft 15 neue Lehrstellen

svz.de von
11. November 2014, 11:29 Uhr

Sebastian Klaiber und vier weitere junge Leute haben sich für einen Beruf entschieden, den es in dieser Art erst seit diesem Jahr gibt. Sie sind die ersten, die das DRK Güstrow in Zusammenarbeit mit der Landes-Rettungsdienstschule Teterow in den nächsten drei Jahren zu Notfallsanitätern ausbildet. „Den Rettungsassistenten gibt es in der Form nicht mehr“, sagt Karin Rhein, Leiterin der Rettungswache in Bützow.

Als am 1. Januar das vom Bundestag verabschiedete Notfallsanitätergesetz (NotSanG) in Kraft trat, wurde gleichzeitig dieser neue Beruf geschaffen. Der Notfallsanitäter ersetzt zukünftig den Rettungsassistenten, der bisher neben dem Rettungssanitäter die medizinischen Aufgaben auf dem Rettungswagen übernahm. Für viele Jahre war der Rettungsassistent ein interessanter Beruf, der auf dem zweiten Bildungsweg erlangt werden konnte, berichtet Peter Dolgow vom DRK-Kreisverband. Bewerber kamen mit einer abgeschlossenen überbetrieblichen Ausbildung von den Rettungsdienstschulen, mussten sich aber selber für ein Jahr um ihren Praktikumsplatz kümmern. Aus diesem Pool schöpften die Rettungsdienst-Anbieter. Peter Dolgow: „Mit der neuen Gesetzeslage muss jetzt ein Umdenken für die Planung von Personalstellen erfolgen.“ Denn als Auszubildende bewerben sich nun schließlich vorrangig Schulabgänger, die ihren ersten Beruf erlernen.

So auch Sebastian Klaiber aus Bützow. „Das ist das, was ich schon von klein auf an machen wollte. Krankenwagen fand’ ich schon immer geil“, sagt der 18-Jährige.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Bützower Zeitung vom 12. November und im ePaper.

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