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Bützow : Reparatur an Heiztrasse schwieriger als vermutet

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bützower Innenstadt heute ab 9 Uhr ohne Warmwasserversorgung / Reparatur an Leitung aus dem Jahr 1994

von
erstellt am 26.Aug.2014 | 12:00 Uhr

Umfangreicher und schwieriger als vermutet gestalten sich die Arbeiten an der Heiztrasse in Bützow. Deshalb wird es heute erneut Einschränkungen für Kunden geben, die von der Bützower Wärme GmbH zentral mit Warmwasser versorgt werden.

Schwarz und feucht ist die Erde, die der Bagger in der Wismarschen Straße aushebt. Vorsichtig arbeiten sich die Bauleute im lehmigen Untergrund vorwärts, um den defekten Leitungsstrang freizulegen. „Die angekündigten Arbeiten in der Eckernförder Straße sind heute so verlaufen wie angekündigt“, sagt Peter Dethloff, Geschäftsführer des Bützower Wärmeunternehmens (SVZ berichtete). Doch schwieriger gestalten sich die in der Wismarschen Straße. Dort hatte Dethloff ein Leck vermutet. Das bestätigte sich gestern auch, nachdem sich die Bauarbeiter in die Tiefe gegraben hatten. An einem Bogen ist das Rohr defekt. Nicht die Schweißnaht selbst, sondern direkt daneben.

Diese Heiztrasse liege schon seit 1994 – also seit 20 Jahren hier in der Erde. „Sie wurde verlegt, als wir damals die Innenstadt erschlossen haben“, erklärt der Firmenchef. Warum es jetzt zu diesem Schaden gekommen ist, kann er nicht genau sagen, denn normalerweise sollte das Material auch länger halten. Peter Dethloff geht aber von einem Ermüdungsbruch aus. Einen ähnlichen Schaden hätten sie vor geraumer Zeit auch schon auf der anderen Straßenseite reparieren müssen.

Damit die Bewohner der Innenstadt aber nicht zu lange auf Warmwasser verzichten müssen, habe man nun an diesem Montagnachmittag die Arbeiten erst einmal nur soweit fortgeführt, wie sie auch ohne ein Absperren der Leitung möglich sind.

Am heutigen Dienstag jedoch werde man nun ab etwa 9 Uhr die Bützower Innenstadt vom Netz nehmen müssen. „Die Arbeiten werden etwa fünf, sechs Stunden dauern“, so Dethloff. Er hofft, dass es nicht noch „weitere Überraschungen“ gibt.

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