Reiten : Reiterferien in Klein Raden begeistern

Sie haben viel Spaß bei den Reiterferien in Klein Raden: Antonia aus Reimershaben (von links) sowie Olivia und Luise aus Berlin.
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Sie haben viel Spaß bei den Reiterferien in Klein Raden: Antonia aus Reimershaben (von links) sowie Olivia und Luise aus Berlin.

Kinder und Jugendliche erleben abwechslungsreiche Woche / Kanutour und Nachtwanderung gehören dazu

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24. August 2016, 05:00 Uhr

Die Tiere striegeln und füttern, den Stall reinigen – das und vieles mehr gehört zur Arbeit auf einem Reiterhof dazu. Das wissen natürlich auch die Teilnehmer der Reiterferien, die in dieser Woche auf dem Hof von Holger Ott und Heiko Ulbrig in Klein Raden stattfinden. Bereits zum 15. Mal sind Kinder und Jugendliche dort zu Gast. Sie kommen aus Güstrow, Berlin, Hamburg und Rostock, erzählt Holger Ott. „Die jüngste Teilnehmerin ist gerademal sechs Jahre alt, die ältesten 14.“ Deshalb seien die Erfahrungen, die die Mädchen im Umgang mit Pferden haben, sehr unterschiedlich. „Wir führen sie Stück für Stück heran“, sagt der Reitlehrer.

Zum ersten Mal mit dabei ist Antonia Lampricht aus Reimershagen. Ganz neu ist der Umgang mit Pferden für sie aber nicht. „Ich reite schon seit meinem vierten Lebensjahr. Meine Schwester hat mir das beigebracht“, erzählt die Elfjährige. Zum Anfang hätte sie auch noch an Turnieren teilgenommen. Jetzt komme sie manchmal an den Wochenenden nach Groß Raden, um hier ihrem Hobby nachzugehen. „Reiten ist, wie wenn man schwebt“, sagt Antonia Lampricht. Aus der Zeitung hätte sie von den Reiterferien erfahren, verrät die Schülerin noch. Für Oliva aus Berlin ist der Ferienaufenthalt in Klein Raden bereits der dritte. Gemeinsam mit Luise, die ebenfalls aus Berlin kommt, hilft sie den jüngeren Teilnehmern die Pferde nach der Reitstunde wieder in den Stall zu bringen und abzusatteln.

Doch nicht nur das tägliche Zusammensein mit den Pferden gehört zur Ferienwoche. Es gibt viele weitere Angebote. „Wir unternehmen noch eine Kanutour und eine Nachtwanderung“, erzählt Luise. Mit dem Fischer gehe es im Boot über den Sternberger See, ergänzt Holger Ott. Außerdem stehe ein Besuch des Freilichtmuseums in Groß Raden auf dem Plan. Beim Zusammenstellen des Wochenprogramms arbeite er mit den Touristikanbietern der Region zusammen.

Im Jahr 2000 hätten er und Heiko Ulbrig den Hof in Klein Raden übernommen. „Das war ein ehemaliges LPG-Gelände. Wir haben uns gesagt, wir versuchen es einfach“, erinnert sich Ott an die Anfänge.

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