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Bützower Zeitung

23. November 2017 | 12:33 Uhr

Bützow : Rege Beteiligung an der Wahl

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mehr als 60 Prozent der Wahlberechtigten im Amt Bützow-Land gaben ihre Stimmen ab

von
erstellt am 04.Sep.2016 | 21:10 Uhr

Höchste Konzentration herrschte heute nach 18 Uhr im Bützower Rathaus. Im Foyer zählten insgesamt sieben Wahlhelfer die blauen Stimmzettel, die im Laufe des Tages eingegangen waren. Insgesamt 1220 Wahlberechtigte sind für das Wahllokal registriert, 525 hatten vor Ort ihre Stimme abgegeben. Die letzte Wählerin setzte nur wenige Minuten vor 18 Uhr ihre Kreuze, kurz danach schlossen Wahlvorstand Ralf-Peter Katzer und sein Team das Wahllokal und leerten die Urne, um mit der Auszählung zu beginnen.

Insgesamt wurden im Amt Bützow-Land 13 500 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme für die Landtagswahl abzugeben. 29 Wahllokale waren dafür von 8 bis 18 Uhr geöffnet, mehr als 200 Wahlhelfer im Einsatz.

Das Sichten der Stimmen, die per Briefwahl eingegangen sind, machte besonders viel Arbeit. Mit den kurz vor Ende der Wahl noch eingegangenen Stimmzetteln – Gemeindewahlleiter Frank Endjer leerte den Postkasten am Rathaus noch einmal pünktlich um 18 Uhr – gaben 1555 Briefwähler ihre Stimmen ab, das macht etwa 15 Prozent aller Wahlberechtigten im Amtsbereich aus. „So viele waren es noch nie“, sagte Doris Zich, die den Briefwahlbezirk als Wahlvorstand leitete. Um die 1000 Briefwähler seien normal.

Angesichts dieser Masse war das Team, das die Stimmen zählte, kurzfristig aufgestockt worden, so Frank Endjer. Elf Leute hatten im Ratssaal alle Hände voll zu tun.

Nach der Auszählung der Stimmen wurden die Ergebnisse in ein Computerprogramm eingepflegt, sodass sie auf der Homepage der Stadt quasi in Echtzeit verfolgt werden konnten.

Um 20.30 Uhr Uhr stand dann fest: Die Wahlbeteiligung lag in Bützow bei knapp 45 Prozent, im gesamten Amtsbereich bei 61 Prozent – Briefwähler inbegriffen. „Mehr als 60 Prozent sind ein sehr guter Wert“, sagt Frank Endjer. Bei der letzten Landtagswahl 2011 seien es noch 49 Prozent gewesen. In allen Gemeinden sei der Wahltag ruhig verlaufen. Einzig in Qualitz gab es eine eher ungewöhnliche Situation: Hier waren Wähler mit dem Pferd zur Wahl gekommen. Während die Reiter ihre Stimmen abgaben, warteten die Tiere brav vor dem Wahllokal, berichtet Frank Endjer.

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