Nutzung auch wegen des Tauwetters nicht möglich : Randalierer verhindern Eisvergnügen

<strong>Lea Deckert (l.) und Camilla Päplow </strong>sind enttäuscht, dass sie auf Eisbahn nicht Schlittschuhlaufen konnten. Unbekannte hatten die Fläche so stark beschädigt, dass sie am Sonnabend nicht zu befahren war. Nun macht das einsetzende Tauwetter ein Eisbahn-Vergnügen ohnehin unmöglich. <foto>Nadine Schuldt</foto>
Lea Deckert (l.) und Camilla Päplow sind enttäuscht, dass sie auf Eisbahn nicht Schlittschuhlaufen konnten. Unbekannte hatten die Fläche so stark beschädigt, dass sie am Sonnabend nicht zu befahren war. Nun macht das einsetzende Tauwetter ein Eisbahn-Vergnügen ohnehin unmöglich. Nadine Schuldt

Herbe Enttäuschung für die Schwaaner Schülerinnen Lea und Camilla: Die beiden hatten sich am Wochenende darauf gefreut, ein paar Schlittschuh-Runden auf der Wintereisbahn zu laufen. Doch daraus wurde leider nichts.

svz.de von
28. Januar 2013, 06:38 Uhr

Schwaan | Herbe Enttäuschung für Schwaaner Bürger sowie die Schülerinnen Lea Deckert (l.) und Camilla Päplow: Die beiden hatten sich vergangenen Freitag und Sonnabend darauf gefreut, ein paar Schlittschuh-Runden auf der Wintereisbahn hinter der Buswendeschleife bei der John-Brinckman-Straße zu laufen. Doch daraus wurde leider nichts.

"Wir haben am Sonnabend festgestellt, dass auf der Eisbahn randaliert wurde, es war etwa ein Drittel der Fläche beschädigt", sagt Klaus Burzlaff, Hauptamtsleiter der Stadt Schwaan. Große Stücke seien herausgebrochen gewesen und unter die vorhandene Decke geschoben worden. Das ganze ist dann wieder leicht zusammengefroren. "Weil die Gefahr zu groß war, dass einem Bürger etwas passiert, wenn er auf der Eisbahn fährt, habe ich die Fläche deswegen sperren lassen", sagt Klaus Burzlaff. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, warum es immer wieder Randalierer gibt, die solche Vorhaben zerstören. Bereits am Mittwoch seien Spuren von Fahrradreifen auf der unteren Wasserschicht zu erkennen gewesen.

Der Hauptamtsleiter blickt trotz des Rückschlags nach vorne. Das Wasser bleibe zunächst in dem bassinartigen Becken vorhanden. "Da es nun taut, hoffen wir, dass der Schnee rasch zu Wasser wird", sagt Klaus Burzlaff. Bei Minusgraden, die auch in den kommenden Winterwochen noch nicht ausgeschlossen sind, könne dass Wasser dann wieder gefrieren. Möglicherweise sei in gut zwei Wochen eine Neu-Auflage des Wintervergnügens möglich, blickt er voraus. Lea Deckert und Camilla Päplow würden sich darüber sicherlich riesig freuen.

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