Landkreis Rostock : Positives vom Arbeitsmarkt

arbeitsmarkt

Erstmals kein saisonbedingter Anstieg in einem November

23-11367748_23-66109653_1416395934.JPG von
29. November 2018, 20:00 Uhr

„Erstmals kein saisonbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit in einem Novembermonat“, verkündete Anke Diettrich, Leiterin der Rostocker Arbeitsagentur, gestern für die Region. Ende des Monats waren 13 607 Frauen und Männer in der Hansestadt und im Landkreis Rostock arbeitslos gemeldet, 1782 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,3 Prozent.

Auch für den Bereich Güstrow trifft dieser Trend zu. Die Arbeitslosenzahlen sanken im Vergleich zum November 2017 um 391 auf 2610 Personen. Die Arbeitslosenquote verringerte sich von 8,2 Prozent auf 7,2 Prozent. Auch die die Arbeitslosigkeit unterMenschen über 55 Jahre sank im Vergleich zum Vorjahr in Güstrow und Umgebung um 11,3 Prozent, bei den Langzeitarbeitslosen gab es einen Rückgang von 11,9 Prozent.

Aber nicht nur einzelne Personengruppen profitierten von der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch Regionen im Bereich der Rostocker Arbeitsagentur. So sank im Landkreis die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum November 2017 um 854 Personen auf 5823. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,4 Prozent.

Im Bereich Güstrow mussten sich im November 700 Männer und Frauen arbeitslos melden. Das waren 162 weniger als im November 2017. 763 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Und 166 nahmen wieder eine Beschäftigung auf und 275 unterschrieben eine Weiterbildungs- oder Ausbildungsmaßnahme. Die hiesigen Unternehmen meldeten der Geschäftsstelle Güstrow im November 95 offene Arbeitsstellen. Im Bestand befinden sich jetzt 357, 44 mehr als vor einem Jahr. Etwa die Hälfte der Stellen ist sofort zu besetzen. Im Bestand der Arbeitsagentur Rostock befinden sich 3240 offene Stellen. Zeitarbeitsfirmen, verarbeitende Gewerbe, Gastronomie, Handel, Gesundheits- und Sozialwesen, Bauwesen und Logistik suchen die meisten Arbeitskräfte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen