zur Navigation springen

Baustelle A 19 : Petersdorfer Brücke: Sperrung verschoben

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Geplante Speerung der A19 heute ab 11 Uhr aufgehoben.

Der für heute geplante Beginn der Abbrucharbeiten der westlichen Hälfte der Brücke über den Petersdorfer See im Zuge der Autobahn A 19 muss verschoben werden. Grund dafür sind die für die Arbeiten ungünstigen Witterungsbedingungen durch das erwartete Sturmtief. Die angekündigte stundenweise Vollsperrung der Brücke ab 11 Uhr entfällt damit ebenfalls. Der Beginn der Abbrucharbeiten erfolgt nunmehr voraussichtlich in der kommenden Woche. Der konkrete Termin wird kurzfristig mitgeteilt, teilt das Verkehrsministerium mit.

Das Sturmtief „Axel“ sorgt für eine weitere Verzögerung bei der Erneuerung der Petersdorfer A 19-Autobahnbrücken nahe Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Wie das Schweriner Verkehrsministerium mitteilte, wurde der für Donnerstag geplante Abriss-Start für die erste Teilbrücke um knapp eine Woche verschoben.

Damit entfalle auch die geplante Vollsperrung der Autobahn an diesem Mittwoch, bei der die alten Brücken zur Vorbereitung quer aufgeschnitten werden sollte. Die Arbeiten seien bei Sturm aus Sicherheitsgründen nicht möglich, sagte ein Sprecher der Fernstraßenbaugesellschaft Deges (Berlin).

Die A 19 Berlin-Rostock gilt als Hauptverkehrsachse zur Ostsee im Nordosten. Sturmtief „Axel“ sollte im Laufe des Mittwoch mit orkanartigen Böen bis zu 110 Stundenkilometern über Norddeutschland hinwegfegen. Der Abriss soll nun abhängig vom Wetter am 11. Januar beginnen, sagte ein Deges-Sprecher. Der Neubau der westlichen Teilbrücke wurde wegen Gründungsproblemen der Fundamente im Petersdorfer See schon um rund ein Jahr verschoben. Sie soll nun im Frühjahr 2018 fertig sein. So lange müssen Urlauber vor allem an Wochenenden und zur Hauptreisezeit mit kilometerlangen Staus rechnen, da es nur je eine Fahrspur nach Norden und Süden gibt.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen