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Bützower Zeitung

20. September 2017 | 20:30 Uhr

Bützow : Park am Schloss nimmt Gestalt an

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

SVZ-Bautagebuch (Teil 3): Die Planung des Bützower Großprojekts geht jetzt ins Detail / Bauamt fällt Entscheidung

svz.de von
erstellt am 30.Jun.2017 | 12:00 Uhr

Die Wege sind verschlungen genug, die Flächen eben. Zeit, sich über die Details auszutauschen. Bei der wöchentlichen Prüfung der Fortschritte im entstehenden Park am Schloss kamen Markus Fiegl und Marek Jahnke von der Architektengemeinschaft aus Berlin nach Bützow. Bei der Inspektion wurden sie auch von Doris Zich und Gabriele Geue vom Bauamt und Rainer Jaretzky vom Bauhof Bützow begleitet.

„Im Moment ist alles im Plan“, fasst Fiegl die Situation zusammen. Die etwas zu geraden Wege wurden entsprechend abgerundet und die dicken Baumstubben mit schweren Maschinen aus der Erde entfernt. Nach einer kurzen Besprechung der Lagepläne begannen die Architekten zusammen mit Bauamt, Bauhof und den Mitarbeitern den Rundgang.

Der erste Halt wurde gemacht, um über die Wahl des Sandes für die Wegoberflächen zu diskutieren. „Am südlichen und am nördlichen Ende des Parks sind schon gepflasterte Wege erkennbar“, sagt Fiegl. Dort werden kleine Mengen Mustererde gestreut. „Das wird die wassergebundene Decke der Wege“, erklärt Fiegl. Es ist Sand, der aber eine ähnliche Härte wie Asphalt erreicht, aber: „Es ist die landschaftlichste Lösung für Parkanlagen“. Das Bauamt muss nun entscheiden, ob die Wahl auf den helleren oder dunkleren Sand fällt.

Die Wege sind die Verbindungen zwischen den drei geplanten Zonen, die im Rosenpark entstehen sollen. „Es kommen eine Spielzone für Kinder, eine Sportzone und eine Ruhezone. Dazwischen kommt der traditionelle Park mit Wiesen, Blumen und Sträuchern“, erklärt Fiegl. Für die Sportzone musste bei der Inspektion eine Entscheidung getroffen werden: die Farbe der Umrandungen für die geplanten Trampoline. Die Entscheidung konnte aber nicht vor Ort gefällt werden, sondern wird im Bauamt diskutiert.

Eine schnellere Lösung fand sich bei der Frage, ob die Übergänge zwischen den alten und den neuen Gehwegen mit geschnittenen Steinen oder mit kleinen Mosaiken gestaltet werden. Die Architekten und die begleitenden Vorarbeiter sprachen sich für die Lösung der Mosaiksteine aus, da die Steine alle zurechtgeschnitten werden müssten. Das Bauamt entschied sich aber für die Variante der geschnittenen Steine.

Ein Punkt der Planung bei dieser Begehung war auch die geplante Setzung der Bäume. „Wir wollen 50 Neupflanzungen vornehmen. Dabei müssen wir einiges beachten“, sagt Fiegl. So sind manche der Baumarten für einen Wuchs dicht an der Warnow nicht ausgelegt. Um aber arbeiten zu können, müssen die Pflanzungspläne stehen. „Ein Teil der Bäume soll eine Abgrenzung zur Straße darstellen. Sie dienen aber auch dem landschaftlich schönen Zweck.“

Außerdem können die schweren Maschinen nicht mehr einfach über die gepflasterten Wege rollen und müssen Umwege fahren. „Wir stecken darum einige Plätze heute schon ab. Die Bagger kommen an einigen Stellen noch durch“, so Fiegl.

In zwei Wochen wird die SVZ die Baubegehung erneut begleiten und über die Fortschritte berichten.

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