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Bützower Zeitung

22. August 2017 | 07:34 Uhr

Bützow : Osterwerkstatt im Backofenhaus

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mitglieder und freiwillige Helfer des Fördervereins Miniaturstadt legen sich am frühen Vormittag ins Zeug, damit Gäste zufrieden sind

Ostersonntag, 10 Uhr. Das Thermometer zeigt gerade einmal vier Grad an. In der Bützower Miniaturstadt im Bützower Gewerbegebiet herrscht noch Ruhe. In einer Stunde soll sich das ändern, dann öffnen sich die Türen des Familien- und Freizeitparks für das Osterfest. Es bleiben also knapp 60 Minuten für die Mitglieder des Fördervereins Miniaturstadt, alles vorzubereiten. Edeltraud Kölpin steigt aus ihrem Auto, holt ein Blech mit Kuchen heraus. Die Boitinerin ist eine der ersten, die in Klein-Bützow eintrifft. Mit dem Fahrrad rollen Vereinsmitglied Renaldo Koch und Sohn Rick an. Jens Beese und seine Frau Annelie aus Schwaan sind ebenfalls schon da. Nach und nach trudeln alle ein. Es bedarf nicht vieler Worte, jeder kennt seine Aufgabe.

Das Haus mit dem Märchenbackhofen aus Frau Holle wird an diesem Tag die Osterkörbchen-Befüll-Werkstatt. Jens Beese bringt Stroh heran. Das kommt als Grundlage in die bunten Papierkörbchen, die Ehefrau Annelie mit bunten Ostereiern und Süßigkeiten befüllt. Dafür hat wieder der Famila-Markt gesorgt, sagt Vereinschefin Birgit Czarschka. Es ist noch eine halbe Stunde, bis zur offiziellen Eröffnung. Doch schon treffen die ersten Gäste ein. „Dann müssen wir uns in die Hasenkostüme schmeißen“, sagt Czarschka und schon verschwindet sie mit Roswitha Noberat in den Umkleideraum.

Derweil hat Inge Ortner in der Küche die Kaffeemaschinen angeschmissen. Für die Kinder wird an diesem kalten Aprilsonntag auch heißer Tee bereitstehen. So ein Wetter im Vorfeld des Osterfestes hätten sie noch nie gehabt, sagt Vereinschefin Czarschka. Am Morgen hatte es noch mächtig geregnet. „Wir hatten zwar schon alles, auch Schnee. Und 2009 haben wir hier in T-Shirt gestanden. Ich hatte dieser Tage gerade die Fotos in der Hand“, sagt Birgit Czarschka. Nun hoffen alle, dass Petrus für die kommenden zwei Tage ein Einsehen hat.

Bernd Zikarsky, Vereinsmitglied und auch Vorsitzender vom Fremdenverkehrsverein Bützow und Umgebung, hat in einer kleinen Schale ein Feuer entzündet. Er wird wieder gemeinsam mit anderem am Grill stehen und für das leibliche Wohl der Gäste sorgen.

Um kurz vor 11 Uhr hat Tina Linsel auch Roswitha Noberat mit Wasserfarbe ein Hasengesicht angelegt. Inge Ortner schneidet derweil den selbst gebackenen Kuchen an, den die Vereinsmitglieder mitgebracht haben. Es ist alles gerichtet. Das Osterfest in Klein-Bützow kann beginnen...

Nachtrag: Insgesamt kamen am Sonntag und Montag um die 420 Besucher in die Miniaturstadt. „Nicht nur aus Bützow, sondern auch aus Rostock, Neubrandenburg oder Berlin“, sagt Birgit Czarschka. Damit sie alle schöne Stunden verbringen durften, waren 30 Ehrenamtler im Einsatz.

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erstellt am 18.Apr.2017 | 05:00 Uhr

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